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Jens-Uwe Klein will Nandlstadts Bürgermeister werden.

Alles oder Nichts

IG Nandlstadt: Klein will Bürgermeister werden - auch ohne Marktratsliste

Mit seiner Interessengemeinschaft Nandlstadt hat sic Jens-Uwe Klein nicht nur Freunde gemacht. Jetzt kandidiert er als Bürgermeister - aber ohne eine Marktratsliste.

Nandlstadt – Mit der Gründung der Interessengemeinschaft Nandlstadt (IGN) hat sich 2. Bürgermeister Jens-Uwe Klein nicht nur Freunde gemacht. Doch er hat bewiesen, dass er auch ohne viel Rückhalt aus dem Rathaus seine politischen Ziele verfolgt. Nun kandidiert er als Bürgermeister – jedoch ohne eine Marktratsliste.

Für ordentlich Gesprächsstoff im Rathaus gesorgt

Die IGN Nandlstadt wurde gegründet, da Jens-Uwe Klein die Bürgerinteressen zu wenig vertreten sieht. Deshalb lautet sein Ziel: selbst Bürgermeister zu werden. Seine Kandidatur ist inzwischen kein Geheimnis mehr und hat für ordentlich Gesprächsstoff im Rathaus gesorgt. Am Mittwoch stellte sich Klein offiziell im La Villa vor und bat um die Unterstützung der IGN. Diese wählte ihn einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten der Organisation.

Klein will bessere Kommunikation

Besonders wichtig ist Klein eine Kommunikation zwischen den Bürgern und dem Rathaus. Um dies zu gewährleisten, lässt er sich so einiges einfallen: „Momentan stehe ich in Kontakt mit jemandem, der eine App für Nandlstadt programmieren könnte“, sagte er. Für ihn sei es wichtig, dass der Informationsaustausch schnell und komplikationslos erfolge. Insgesamt war Klein die vergangenen Jahre unzufrieden mit der Organisation des Marktes.

In seiner Amtsperiode habe er das Leben im Rathaus kennenlernen können und fühle sich nun für den Chefposten berufen, so Klein. Seine Kandidatur jedoch geht nach dem „Alles oder Nichts“-Prinzip: „Wenn ich nicht zum Bürgermeister gewählt werde, dann werde ich auch nicht mehr im Marktrat sitzen.“

„Man muss sich dazu schon selbst berufen fühlen“

Kleins Wunsch war es auch, dass er mit einer Marktratsliste ins Rennen geht. Zwei Sitze hält er, auch für eine kleine Organisation wie die IGN, für durchaus realistisch. Das Problem: Bisher hat sich niemand bei ihm gemeldet, der für die IGN zum Marktrat gewählt werden möchte. Da die IGN jedoch für jeden Kandidaten 120 Unterschriften auf einer Unterstützerliste sammeln muss, wird eine Kandidatur, die erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben wird, zeitlich knapp. Klein selbst wolle niemanden überreden: „Man muss sich dazu schon selbst berufen fühlen.“ So bleibt ihm nichts anderes übrig, als alleine für die IGN einzustehen. Pascale Fuchs

Alle Infos über die Kommunalwahl 2020 in allen Gemeinden finden Sie in unserem großen Überblicks-Artikel.

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