Die Fotos vom tierischen Weltrekord-Versuch in Großgründling.
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Bleschln mit dem Bürgermeister: Nandlstadts 3. Ortschef Gerhard Betz hielt wagemutig die Wange hin – allerdings nicht für Mucki, sondern deren Sohn und Ochse Urmel.
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Bleschln mit dem Bürgermeister: Nandlstadts 3. Ortschef Gerhard Betz hielt wagemutig die Wange hin – allerdings nicht für Mucki, sondern deren Sohn und Ochse Urmel.
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BR-Filmteam zu Gast in Großgründling

Kurioser Weltrekord-Versuch: Wie viele Leute küsst Mucki die Kuh?

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Wie viele Menschen busselt die Kuh Mucki ab? Dieser kuriose Weltrekord-Versuch hat ein BR-Filmteam nach Großgründling gelockt. Am Ende gab‘s eine Überraschung.

Großgründling – Mucki, so viel darf man verraten, hatte nicht ihren besten Tag. Eigentlich hatte sie sogar einen sehr schlechten Tag. Und deshalb war der Weltrekordversuch der Großgründlinger Kuh zum Scheitern verurteilt. Für die BR-Sendung „Heimat der Rekorde“ war Kuh Mucki (8) auserkoren worden, um einen neuen Weltrekord aufzustellen: 15 Bussis (mit Zunge) auf die Wange von Menschen – und das in nur einer Minute. Doch Mucki hatte keinen Bock. Deshalb musste Sohn und Ochs Urmel (4) ran.

Großauftrieb am Samstag in Großgründling: Nicht nur rund 30 Helfer, Freiwillige und Zuschauer waren in das kleine Dorf bei Nandlstadt gekommen, sondern auch ein Stab des Bayerischen Fernsehens mit Moderatorin Claudia Pupeter an der Spitze und der Crew von der Produktionsfirma south & browse. Eine Musikkapelle mit Namen Holledauer Ratsch’n nicht zu vergessen, die das weltbewegende Mega-Ereignis musikalisch umrahmte – Radetzkymarsch und Bayernhymne inklusive.

Auch ein Bürgermeister musste seinen Kopf hinhalten

Sie alle wollten sehen, was Annika Müller (22) aus Nandlstadt ihrer Mucki beigebracht hat. Nämlich: dass, wenn man sich zu Mucki hinunterbeugt, mit dem Finger auf die Wange zeigt und „Bussi!“ sagt, man einen feuchten Kuss in Form eines saftigen Abschleckens erhält. Mucki, die Annika vor acht Jahren als Ersatz für ein Pferd bekommen hat und auf der sie deshalb auch häufig Ausritte unternimmt, war – anders als das nervöse Frauchen Annika – eigentlich die Ruhe selbst. Kein Wunder: Bei „Dahoam is dahoam“ hatte sie auch schon mal einen kurzen Auftritt, Blasmusik und so viele Leute bringen sie nicht aus der Ruhe. Und auch nicht Politprominenz wie Nandlstadts dritter Bürgermeister Gerhard Betz, der sich tapfer bereit erklärt hatte, ebenfalls im wahrsten Sinn des Wortes den Kopf hinzuhalten.

Doch an jenem Samstag hatte Mucki partout keine Lust auf Bussi-Bussi-Gesellschaft. Da konnte Annika sie aufmuntern, wie sie wollte, da konnten sich die Freiwilligen so tief hinabbeugen, wie sie wollten – Mucki schaute nur und tat nichts. Die Erklärung von Annika war klar: „Mucki hat sich überfressen.“ Olaf Kuchenbecker vom Deutschen Rekordinstitut in Hamburg, der als Offizieller den Weltrekordversuch ganz nah beobachtete, musste diesen Durchgang abbrechen. „Ich habe leider kein einziges Mal Muckis Zunge gesehen.“ Lange Gesichter bei Annika und den Bussi-Aspiranten.

Am Ende musste Ochse Urmel ran

Doch aufgeben gibt es in der Kuh-Bussi-Szene nicht. Da stand ja noch Urmel. Urmel, ein Ochse und der Sohn von Mucki, riesig und urgemütlich, hat offenbar immer Hunger, macht für Leckerlis immer alles. „Urmel tät’s machen“, verkündete denn auch Annika dem Filmteam um Produzent Daniel van Moll. Der überlegte nicht lange: „Dann eben Urmel.“ Der Ochse wurde – nach einigem Anschieben und Zerren – in Position gebracht, wieder stellten sich die Freiwilligen brav in einer Schlange auf, um vorzutreten, sich das Bussi abzuholen und hinten wieder anzustellen. Olaf Kuchenbecker zählte genau mit, die Stoppuhr tickte, auf den Strohballen daneben lag schon der aus Heu geflochtene Siegerkranz.

Wer wissen will, ob Urmel die Kuh-Ehre retten konnte und seine Mutter Mucki stolz machte, der muss sich diese Folge der neuen Staffel von „Heimat der Rekorde“, die ab 14. Januar im Bayerischen Fernsehen läuft, anschauen (immer montags, 20.15 Uhr).

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