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Das Fest der Sinne ist ein Publikumsmagnet – zur Freude von Rainer Klier (r.) und Jakob Hartl.

Ein größeres Projekt steht noch aus

Amtszeit als Nandlstadts Kulturreferent endet: Rainer Klier zieht Bilanz

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Viel Zeit und Energie hat Rainer Klier als Kulturreferent von Nandlstadt investiert. Letztes Projekt in seiner sechsjährigen Amtszeit ist der Christkindlmarkt. Doch er hat noch viele Pläne.

Nandlstadt – „Beim Thema Kultur hat der Markt Nandlstadt einen enormen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Kulturreferent Rainer Klier, als er im FT-Gespräch Bilanz über seine sechsjährige Amtszeit zieht. Beispiele dafür fallen ihm genügend ein. Auf kommunaler Ebene habe man etwa einen Ausschuss für Kultur und Vereine gegründet, einen Kulturetat eingeführt und das Zuschusssystem neu geregelt. Auch bei der Hopfenhalle habe sich einiges getan – nicht zuletzt auch auf Kliers Bemühungen hin: So seien Ende 2014/Anfang 2015 über 300 Stühle und über 40 Tische beschafft worden.

„Gute Arbeit“ hat der Festausschuss in den vergangenen sechs Jahren geleistet, sagt Rainer Klier (l.). Zum Team gehören (v. l.) Sebastian Löffler, Markus Kurkowiak, Andreas Steininger und Jürgen Kronthaler sowie Bürgermeister Jakob Hartl.

1200-Jahr-Feier war Kliers größtes Projekt

Die Vereinsolympiade hat das Hopfenfest aufgewertet – ein Verdienst auch von Rainer Klier (r.).

Was die kulturellen Veranstaltungen angeht, „war die 1200-Jahr-Feier mein größtes Projekt in den letzten sechs Jahren“. Noch heute schwärmt er vom Jubiläumsjahr 2015. Die Zusammenarbeit aller Bürger, die vielen Aktionen, die gute Stimmung und nicht zuletzt das Vertrauen, dass der Marktrat in ihn gesetzt habe, erfüllen Rainer Klier noch heute mit Stolz. „Man kann sich glücklich schätzen, wenn man bei so einem Event Kulturreferent sein darf.“

Fest der Sinne wurde Publikumsmagnet

Und Klier kann noch auf mehr Erfolge verweisen – etwa das Fest der Sinne, das man umstrukturiert und zu einem Publikumsmagnet gemacht habe. Oder das Hopfenfest, dass der Festausschuss „Zug um Zug ausgebaut“ hat – etwa mit einer Vereinsolympiade, einer Verlosung und einem anspruchsvollen Programm. Nicht zu vergessen der Sommernachtsball, der viele Tanzfreunde anlockt. „Ich hoffe, dass diese Veranstaltungen weitergeführt werden.“

Ein Freizeitführer für Nandlstadt

Und der Kulturreferent hat noch viele Ideen für Nandlstadt: So soll ein Freizeitführer herausgebracht werden – mit allem Wissenswertem über Veranstaltungen, Aktionen und Örtlichkeiten in Nandlstadt. Auch in Sachen Hopfenhalle gebe es noch einiges zu tun. Zum einen müsste diese barrierefrei zugänglich sein, zum anderen könnte hier die Möglichkeit eines kleineren Veranstaltungsorts geschaffen werden – etwa für Lesungen. „Mit der Hopfenhalle wurde ein Zentrum geschaffen, das es wert ist, dass man es ausbaut“, sagt Klier mit Verweis auf fehlende (Künstler-)Garderoben und eine Verbesserung der Akustik. Alles in allem möchte Klier „das kulturelle Leben in Nandlstadt weiter stärken“ – gerne auch als Kulturreferent. Ob Letzteres der Fall sein wird, wird man nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 sehen.

„Wir müssen die Bücherei besser fördern“

Zudem möchte er dem Fastenmarkt im Frühjahr, dem Johannimarkt im Juni und dem Martinimarkt im November „einen neuen Anstrich verpassen“, damit wieder mehr Besucher das Angebot wahrnehmen. Und noch ein Projekt liegt ihm am Herzen: „Wir müssen die Bücherei besser fördern.“ Denn: „Für die Größe des Marktes ist sie zu klein.“

Letztes Groß-Projekt ist der Christkindlmarkt

Doch nun steht erst einmal das letzte größere Projekt an: der Christkindlmarkt, der am Wochenende, 7./8. Dezember, wieder rund um die Nandlstädter Kirche stattfindet. „Da investiere ich sehr viel Herzblut“, sagt Klier, der bis zur Eröffnung am Samstag um 16 Uhr rund eine Woche im Aufbau-Einsatz sein wird. Heuer wird erstmals ein Kripperl verlost. Lose gibt’s eine Woche vor dem Markt.

Kliers Fazit: „Das Thema Kultur ist das Vorzeigethema, bei dem der Markt Nandlstadt in den letzten Jahren gut und vorausschauend agiert hat.“ Sein Dank geht dabei an den Festausschuss und die Marktverwaltung, ohne die er das alles nicht hätte stemmen können. Alles in allem „bin ich äußerst zufrieden“.

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