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Über die aktuelle Entwicklung der Gemeinde Nandlstadt informierte die CSU, hier Marktrat Andreas Hofstetter (r.), bei einer Podiumsdiskussion am Freitagabend.

Podiumsdiskussion

Nandlstadt: CSU informiert über DSL, Radwege und Hopfenhalle

Nandlstadt - Die Bürgerversammlung in Nandlstadt lässt noch immer auf sich warten – immer wieder wurde sie verschoben, zuletzt im Februar. Nun informierte die örtliche CSU die Bürger über die aktuelle Entwicklung.

Bereits im Dezember vergangenen Jahres hätte die Nandlstädter Bürgerversammlung stattfinden sollen. Doch sie wurde auf Mitte Februar verschoben. Doch auch daraus wurde nichts – es kam die Kur von Bürgermeister Jakob Hartl dazwischen. Bis Mitte März vertreten nun die Stellvertreter Jens-Uwe Klein (CSU) und Gerhard Betz (UWN) den Rathauschef. Nun hat die CSU das getan, was derzeit die Bürgermeister im ganzen Landkreis tun: die Bürger über die aktuelle Entwicklung des Ortes informieren. 

Zur CSU-Veranstaltung mit dem Titel „Uns ist die Zukunft Nandlstadts nicht egal – und Ihnen?“ am Freitag im Café „La Villa“ kamen rund 30 Bürger, unter ihnen Kaplan Robert Kröpfl, UWN-Marktrat Andreas Steininger und viele CSU-Funktionäre. Marktrat Sebastian Unger referierte zum Breitbandausbau: Der erste Bauabschnitt mit Baumgarten und Nandlstadt-Ost werde demnächst fertig. Dort könne man nun mit mindestens 30Mbit/s surfen – doppelt so schnell wie vorher. Die Bürger werden von der Telekom aber noch benachrichtigt.

Dass im Förderbetrag auch die Erneuerung der Gehwege dabei ist, werde es in Zukunft nicht mehr geben. „Nandlstadt kam aber noch in den Genuss“, freute sich Unger. Für den ersten Abschnitt zahlt die Gemeinde 100 000 Euro. Für den zweiten Abschnitt, der die Außenbereiche der Gemeinde umfasst, muss der Markt mehr als 120 000 Euro berappen. „Ob der zweite Abschnitt bereits nächstes Jahr fertig wird, hängt von der Auslastung der Baufirmen ab – derzeit verfolgen den DSL-Ausbau ja viele Gemeinden“, so Unger.

Der Radwegausbau war dann Thema von Tourismusreferent Matthias Mauser: „Die Verlängerung nach Kollersdorf und Tölzkirchen wird noch dieses Jahr fertig.“ Walter Hartinger wollte die „gefährliche Radweglücke Gründl“ geschlossen haben, was laut Mauser neue Gespräche mit den Grundstückseigentümern nötig mache. Der Radweg nach Au dagegen sei noch nicht in Sicht. „Es wird aber darauf hinauslaufen, dass wir dafür land- und forstwirtschaftliche Gemeindewege nutzen“, so Mauser. Der Bereich der ehemaligen Bockerlbahn sei „ja leider verkauft worden“.

Der für seinen Einsatz im Jubiläumsjahr allseits gelobte Rainer Klier stellte seine neuen Pläne vor: Die Hopfenhalle soll bald eine Sprechanlage bekommen und ihr Eingang soll aufgewertet werden. Stühle, Tische und Vorhänge konnten mit einer Spende von 10 000 Euro des Flughafens München gekauft werden. Nun fehle nur noch ein kontinuierlicher Kulturkalender, eine ansprechende Website der Gemeinde und eine zufriedenstellende Parksituation nahe der Halle.

Corinna Huber

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