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67 Bauparzellen auf den Weg gebracht: Spatenstich für Nandlstadts Neubaugebiet „Nord-West II“

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Hoch die Spaten! Die Verantwortlichen und Repräsentanten der am Neubaugebiet beteiligten Unternehmen und Behörden trafen sich am Donnerstagvormittag zum offiziellen Erschließungsbeginn. © hel

Lange wurde geplant, jetzt war es endlich so weit: Am Donnerstag trafen sich die Verantwortlichen zum Spatenstich für Nandlstadts Neubaugebiet „Nord-West II“ - natürlich mit Mundschutz.

Nandlstadt – Großer Auflauf herrschte am Donnerstag am neuen Nandlstädter Baugebiet „Nord-West II“. Dort, wo seit kurz nach den Osterfeiertagen Baumaschinen das Gebiet beackern, rückten um 11 Uhr alle am Großprojekt Beteiligten an. Darunter die Vertreter der Gemeinde, also Rathauschef Jakob Hartl, sein Nachfolger Gerhard Betz, Noch-Vize Jens-Uwe Klein sowie Geschäftsleiter Michael Reithmeier und Bauamtsleiter Johann Pichlmaier. Seitens der Planer waren Peter Wacker und Sohn Peter junior, Repräsentanten der Erschließungsfirma Strabag sowie von der Baumgartner Gruppe deren Vorsitzender, Haags Bürgermeister Anton Geier, gekommen. Alle mit Mundschutz und allesamt ziemlich motiviert.

„Große Hindernisse“ bewältigt

Denn kurz nach Hartls Worten folgten Taten mit dem Spaten. Im locker aufgeschütteten Bifang hatte niemand Mühe, ein Häufchen zu ergattern, um dies dann fotowirksam in Richtung der Kameras zu befördern. Ein Kinderspiel.

Details zum Areal, zum Zeitplan sowie Werdegang des Baugebiets gab es von Bürgermeister Jakob Hartl in der Begrüßung. 5,5 Hektar beträgt die Fläche im Gemeindebesitz, seit zweieinhalb Jahren laufe das Bauleitverfahren. In Sachen Naturschutz, Immission sowie Altlasten, Boden und Denkmalschutz mussten „große Hindernisse“ bewältigt werden. Jetzt aber seien 67 Bauparzellen auf 3,42 Hektar vorhanden.

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Neben den Baumaschinen legen derzeit auch die Strabag-Arbeiter auf der Baustelle „Nord-West II“ ordentlich Hand an. © hel

Davon sind 36 Grundstücke mit 420 bis 490 Quadratmetern als Einfamilienhäuser vorgesehen, ferner 22 Doppelhaushälften mit Größen von 220 bis 320 Quadratmetern. Fünf Mehrfamilienhäuser sind zudem geplant, und die Gemeinde behält ein paar Grundstücke vor.

Wer die meisten Punkte hat, kommt zum Zug

Wichtig für wartende Bauwillige: Der Markt veräußert im Einheimischen- und Sozialmodell 15 Einfamilienhäuser und zehn Doppelhaushälften. Die Preise hierfür legt der neue Gemeinderat wahrscheinlich noch im Mai fest, so die offizielle Mitteilung aus dem Rathaus. Sobald dies geschehen ist, können Interessierte Details von Preisen, möglichen Parzellen, Baubeginn sowie Bewerbungskriterien über die gemeindliche Homepage erfahren, wo dann auch die Formulare zu finden sind. Der Vergabe liegt im Anschluss eine „Bepunktung“ zugrunde, die der Marktrat beschlossen hat. Neben der familiären Situation werden Besitz, Einkommen sowie soziales Umfeld abgefragt, die dann mit Punkten gewichtet werden. Ergebnis: Wer die meisten Punkte hat, kommt zum Zug. Wichtig: Zur Wahrung des Gleichheitsgrundsatzes müssen auch Bauwillige, die bisher bereits schriftliche Anfragen ans Rathaus stellten, den neuerlichen Weg einhalten, so die Mitteilung des Geschäftsleiters der Gemeinde, Michael Reithmeier. Daneben stehen weitere Grundstücke dem freien Markt zur Verfügung.

Martin Hellerbrand

Er war 30 lang Bürgermeister von Nandlstadt: Jetzt endet die Amtszeit von Jakob Hartl - und er blickt auf die vergangenen drei Jahrzehnte zurück.

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