Fotos vom Fest der Sinne in Nandlstadt
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Dreitägiges Spektakel 

Nandlstadts Fest der Sinne: 7500 Besucher feiern zu Musik und Tanz

Musik, Tanz und gute Laune herrschten von Freitag bis Sonntag in Nandlstadt, das drei schöne Feiertage erlebte. Das Fest der Sinne war facetten- und auch erfolgreich.

Nandlstadt - Den Auftakt zum Nandlstädter Fest der Sinne bildete am Freitagabend ein Konzert der bayerischen Folk-Band DeSchoWieda, das 550 Besucher live miterlebten. Während die jungen Erdinger handfeste Musik auftischten, machten die Marktratsmitglieder als Kellner, Barfrauen und Grillmeister eine gute Figur.

Am Samstagabend ab 18 Uhr begann Tag zwei des Fests. Auf gleich fünf Bühnen wurden verschiedene Musikgeschmäcker bedient, weshalb die langsam eintrudelnden Besucher die Qual der Wahl hatten.

Während die Musiker von Vintage Groove beim Bäckerbräu, die Gruppe Äff-Tam-Tam an der Kirchenbühne oder die Formation Blechrausch beim Binder-Blas-Areal eher für die ruhigeren Töne sorgten, wurde vor dem Rathaus die Verstärker aufgedreht. Schließlich durften sich hier sieben Bands um den Nandlstädter Musikpreis bewerben, aus dem die Gruppe Zoom out aus Ingolstadt letztendlich siegreich hervorging. Liebhaber von Rock kamen derweil vor der Bühne im Posthalter auf ihre Kosten: DJ Sachsen-Tom alias Thomas Sachsenhauser servierte hier alte Klassiker wie zu besten Tenne-Zeiten. So verlief die Nacht sehr kurzweilig. Etwas unterschiedlich war die Sperrzeitenregelung an den verschiedenen Spielstätten und Gasthäusern, die für ein Festival dieser Größenordnung an manchen Orten doch zu penibel umgesetzt wurde.

Die Feuershow war die große Zugnummer

Als wahre Zugnummer erwies sich am Samstagabend die Feuershow. Wie schon beim Fest der Sinne vor zwei Jahren brannte es rund um die Nandlstädter Pfarrkirche und das Publikum zollte dem speienden Feuerschlucker und seiner Assistentin viel Applaus.

An gleicher Stelle, also direkt vor der Pfarrkirche, herrschte zehn Stunden später am Sonntagvormittag schon wieder ein Großauflauf – nämlich als Pfarrer Stephan Rauscher eine Freiluftmesse zelebrierte. Die Gebete manchen Landwirts schienen erhört, als die Messfeier von Regen unterbrochen wurde. Mit Sorgenfalten schauten hingegen die Mitglieder des Festausschusses gen Himmel. Doch es blieb bei einem kurzen Regen-Intermezzo – und schon um die Mittagszeit füllten sich die Tische und Bierbänke wieder mit hungrigen Besuchern.

Dancing Angels und Soul of Mosaic begeistern

Ein besonderes Schmankerl gab es an der Hopfenhalle, wo der MSC Nandlstadt zur Oldtimer-Ausstellung einlud: Zahlreiche Besitzer von alten Traktoren, Motorrädern und Auto-Raritäten nutzten die Chance, um ihre Liebhaberstücke einem größeren Publikum zu präsentieren. Auch die Verkaufsstände mit Deko-Artikeln, Schmuck, Fotos und Pflanzen buhlten auf der Wegstrecke zwischen den Bühnen um Kundschaft. Für Farbtupfer im Sonntagsprogramm sorgten außerdem die Auftritte der Dancing Angels sowie des Gospel-Chors Soul of Mosaic, aber auch das Konzert der Hanghena als Schlusspunkt.

Mit rund 7500 Besuchern, verteilt über die Festtage, freute sich Kulturreferent Klier über die tolle Resonanz. Abgesehen vom Schauer zum Gottesdienst habe man mit dem Wetter heuer Glück gehabt, sagte er mit dem Verweis auf 2015, als das Event von Regen und Kälte begleitet wurde. Klier: „Ein schönes Fest, wir haben unser Ziel erreicht“.

Martin Hellerbrand

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