Als das Prinzenpaar 2019 zugesagt hatte, war nicht klar, wie lange sie auf die offizielle Vorstellung warten mussten: Theresa Unger und Daniel Matuschzyk. 
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Als das Prinzenpaar 2019 zugesagt hatte, war nicht klar, wie lange sie auf die offizielle Vorstellung warten mussten: Theresa Unger und Daniel Matuschzyk. 

Zwischenzeitlich wurde sogar geheiratet

Nandlstadts Prinzenpaar musste mehr als zwei Jahre „dicht halten“

  • VonNico Bauer
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Endlich muss die Narrhalla Nandlstadt kein Geheimnis mehr um das Prinzenpaar machen - nach mehr als zweijähriger Schweigepflicht.

Nandlstadt – Echte Faschingsfreunde müssen nicht lange überlegen, wenn sie als Prinzenpaar angefragt werden. Viel schwerer ist nach dem Ja die Geheimhaltung. Theresa Unger und Daniel Matuschzyk hatten die besondere Aufgabe, mehr als zwei Jahre lang „dicht halten“ zu müssen. Für den Fasching 2020/21, der ausfallen musste, waren sie bereits vorgesehen, mit einem Jahr Verspätung wurde das närrische Ehepaar nun offiziell vorgestellt beim Weinfest in Airischwand.

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Die 29 Jahre junge Theresa Unger aus Baumgarten ist eine bekannte Persönlichkeit bei der Narrhalla Nandlstadt und hat in ihrer aktiven Zeit schon vieles gemacht. Deshalb war man sich bei der Vorstellung einig, dass sie als Prinzessin eigentlich „überfällig“ war. Und ihr 27-jähriger Mann Daniel ist auch kein Unbekannter in Nandlstädter Faschingskreisen. Er witzelte bei der Vorstellung über die familiäre Planänderung im vergangenen Jahr: „Als klar war, dass es keinen Fasching geben würde, haben wir halt schnell geheiratet.“

Damit hat man nun beim zweiten Anlauf ein verheiratetes Paar am Start. Der erste Walzer bei der Vorstellung machte Appetit auf den Fasching 2022. „Im Training sieht das alles schon ganz annehmbar aus“, verriet Prinz Daniel das, was so hinter den Kulissen abläuft. Mit Sophie Matuschzyk und Lina Dallinger wurden auch die beiden Hofdamen des Prinzenpaares aus Baumgarten präsentiert.

Was hinter den Kulissen abläuft erfuhren die Gäste bei einem Schauspiel der Narrhalla Nandlstadt. 

Zuvor hatten sich bei dem zum Prinzenpaar hinführenden Schauspiel die beiden Präsidenten Katharina Hörhammer und Sebastian Fichtner auf die höchst unterhaltsame Suche nach einem Prinzenpaar gemacht. Sie besuchten erst die vereinseigene Schreibstube, in der ein Quartett gelangweilter Damen nichts mit Prinzessin am Hut hatte. Dann ging es weiter in die Apotheke, in der das Präsidium sich ein coronaresistentes Prinzenpaar aus dem Labor wünschte. Nur hatte dort der Prinz drei Arme und die Prinzessin zwei Köpfe. Eine Prinzenpaar-Agentur mit einem Hochstapler war zu teuer, weil der Verein in den letzten zwei Jahren auch keine Einnahmen hatte.

Und so erinnerte man sich an die Auswahl für den abegsagten Fasching und kramte das damals ausgewählte Prinzenpaar aus der Kiste. Bürgermeister Gerhard Betz stellte grinsend fest, dass er schon spekulierte hatte, dass genau die beiden es werden könnten, „nur dann lieferte die Mutter von Daniel mir beim Gespräch im Rathaus so überzeugend viele Argumente gegen diesen Gedanken . . .“

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