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Nandlstädter Marktmeisterschaft im Stockschießen war spannend bis zum Schluss

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Siegerfoto bei der Nandlstädter Marktmeisterschaft 2022
Erfolgreich: Abteilungsleiter Gottfried Altmann gratulierte den Siegerteams mit Sepp Pichlmaier, Wolfgang Siegl, Georg Berndl, Sepp Prummer, Michael Maier, Georg Holzner, Florian Weber, Stefan Schott und Bürgermeister Gerhard Betz (stehend, v. l.) sowie Ulrike Limmer, Andi Schenke, Christian Huber und Hans Neubauer (vorne, v. l.). © Hellerbrand

Die Resonanz war wie vor Pandemie-Zeiten: Nach zweijähriger Pause ging in Nandlstadt wieder die Marktmeisterschaft der Stockschützen über die Bühne.

Nandlstadt – Zwei Jahre war pandemiebedingt Pause bei der Marktmeisterschaft im Stockschießen. Doch an der Tradition wollten die Mannen um TSV-Abteilungsleiter Gottfried Altmann und seinen Vorgänger, Willi Bauer, natürlich festhalten. Im Juni gingen die Einladungen raus, mit 20 Rückmeldungen von Vereinen und Zusammenschlüssen war die Resonanz wieder wie vor dem Corona-Lockdown. Und auch die Favoriten zeigten, dass sie nichts verlernt hatten.

In drei Vorrundengruppen kamen am Freitag und Samstagvormittag die beiden besten Teams in die Siegerrunde. Zum Showdown kam es dann am Samstagnachmittag bei glühender Hitze auf dem Asphalt der beiden Stockbahnen. „Jeder gegen jeden“, lautete das Motto. Jeweils in Viererteams ging man zu Werke, mit von der Partie war auch der Titelverteidiger von 2019, die Tennisler vom TV Nandlstadt. Georg Berndl, Wolfgang Siegl, Sepp Pichlmaier und Sepp Prummer zeigten abermals, dass sie nicht nur mit dem Schläger, sondern auch dem Stock umgehen können.

Starke Leistungen

Spannend bis zum Schluss verliefen die Wettkämpfe, jedoch mussten sich die Tennisler am Ende mit Platz zwei zufriedengeben. Denn zu stark präsentierte sich das Quartett der „Jagdgenossen“. „Die schießen in einer anderen Liga“, war nur ein Ausspruch, mit dem die Leistung versehen wurde. Mit 10:0 Punkten und einer Stocknote von 5,087 in der Finalrunde erwiesen sich Georg Holzner, Stefan Schott, Florian Weber und Michael Maier unschlagbar. Dritter wurden die Kegler vom „KC 78“, bei denen Ulrike Limmer mit ihrer Leistung herausragte.

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Dass sie nicht nur am Schießstand erfolgreich sind, sondern auch am Boden, bewiesen die „Königlichen“ Schützen. Gleich zwei Mannschaften packten den Finaleinzug, bei dem Erich Köckeis, Alfred Wegele, Erwin Kühner und Barthl Zeilhofer Platz vier sowie Hans Hengster, Jonathan Krojer, Michael Heindl, Theresa Krojer und Sebastian Krojer Platz sechs erreichten. Fünfter wurde die Feuerwehr mit Christian Lais, Jakob Forster, Anton Gebhard und Norbert Hobmeier. Bereits in der Vorrunde schied traditionell das „Team Rathaus“ um Bürgermeister Gerhard Betz aus, ebenso der Geheimfavorit „Kriegerverein“ um Sepp Klaus.
Martin Hellerbrand

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