Enthüllungen um Waffenhersteller Heckler und Koch: Wurden Politiker bestochen?

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Vom Tierarzt gerettet: Kater Django hat eine Vergiftung – wohl durch Pestizide – nur knapp überlebt.

Weitere Tiere vermisst

Nervengift-Verdacht in Nandlstadts Gärten: zwei Katzen beinahe gestorben

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Zwei Katzen aus Nandlstadt wurden mit starken Vergiftungssymptomen entdeckt und sind nur knapp dem Tod entronnen. Weitere Kater werden vermisst. Eine Tierfreundin schlägt nun Alarm: Sie ahnt, woher das Gift stammt – und sorgt sich, dass noch mehr Katzen oder gar Kinder zu Schaden kommen.

Nandlstadt – Als Django am Donnerstag entdeckt wird, befindet er sich in einem dramatischen Zustand: Heftige Krämpfe schütteln den Körper des getigerten Katers, seine Pupillen sind winzig, er ist unterkühlt und auf seine Finder reagiert Django auch nicht. Sofort wird er aus dem Garten an der Nandlstädter Ahornstraße zu einem Tierarzt gebracht. Und kann gerettet werden.

Am Samstag wiederholt sich die schreckliche Szenerie, dieses Mal bei der Katze Pasha: Sie liegt vor der Garage von Christine Altkrüger, 65, die an der Zeilerbergstraße wohnt – in Nachbarschaft zur Ahornstraße. Die Symptome bei Pasha sind die gleichen wie bei Django.

Der Tierarzt vermutet Vorsatz - aber Altkrüger hat einen anderen Verdacht

Altkrüger, die selbst mehrere Katzen besitzt und ein paar Streuner im Viertel betreut, erfährt von den Tierärzten die einhellige Diagnose: „Es muss sich wohl um das Nervengift Phosphorsäureester handeln, das als Pestizid verwendet wird.“ Auch wenn die Veterinäre den Verdacht des Vorsatzes äußern, geht Altkrüger von „übertriebener Gartenhygiene“ aus. „Da hat wahrscheinlich jemand beim Spritzen stark überdosiert – und die Katzen haben sich beim Ablecken ihrer Pfoten vergiftet.“

Ob das Pestizid der Grund ist, weshalb der Bruder von Django seit zwei Wochen vermisst wird und drei Kater, die Christine Altkrüger lange versorgte, plötzlich verschwunden sind, ist unklar. Die Nandlstädterin vermutet aber einen Zusammenhang. 

Warnung an Tierbesitzer und Appell an die Garteneigentümer

Sie hat sich nun ans FT gewandt: Zum einen möchte sie Gartenbesitzer dafür sensibilisieren, welche Folgen ihre Pestizide anrichten können. „Das Zeug wirkt nicht nur bei Insekten. Auch kleine Igel verhungern vielleicht, weil ihre Eltern dadurch gestorben sind“, sagt sie. „Zum anderen will ich Tierbesitzer warnen. Und natürlich besteht auch eine Gefahr für Kinder, die durch die Gärten laufen. Es handelt sich um Nervengift!“

Im Fall von Pasha hat Altkrüger eine gute Nachricht vom Tierarzt erhalten: Die Katze ist wie Django überm Berg.

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