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Sechs Parzellen im „Kitzberger Feld“: Es „läuft“ im neuen Gewerbegebiet

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Von: Andrea Hermann

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Zum Spaten griffen Bürgermeister Gerhard Betz (4. v. r.), Ingenieur Peter Obergrußberger (2. v. r.), Bau-Veantwortliche und Markträte beim offiziellen Startschuss für das neue Gewerbegebiet Kitzberger Feld.
Zum Spaten griffen Bürgermeister Gerhard Betz (4. v. r.), Ingenieur Peter Obergrußberger (2. v. r.), Bau-Veantwortliche und Markträte beim offiziellen Startschuss für das neue Gewerbegebiet Kitzberger Feld. © Hermann

Im Gewerbegebiet „Kitzberger Feld“ sollen sechs neue Parzellen entstehen. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Erschließung bis November abgeschlossen sein.

Nandlstadt – „Läuft, würde ich sagen.“ Mit diesen Worten schloss Ingenieur Peter Obergrußberger von der Ingenieurgesellschaft OBW seine Ausführungen zur Erweiterung des Gewerbegebiets „Kitzberger Feld“, für das am Donnerstag Spatenstich war. Wenn alles nach Plan läuft, soll das 25 000 Quadratmeter großen Areal hinter der Tankstelle in Nandlstadt bis November erschlossen sein.

Sechs neue Parzellen sollen auf der geplanten, 16 000 Quadratmeter großen Gewerbefläche ausgewiesen werden, die restliche Fläche ist für Grünflächen (7700 Quadratmeter) sowie eine Stichstraße samt großzügigem Wendehammer (1625 Quadratmeter) vorgesehen, berichtete Bürgermeister Gerhard Betz. Die Kosten belaufen sich laut Rathauschef auf 630 000 Euro, hinzu kommen zirka 80 000 Euro für die Arbeiten des Wasserzweckverbands.

Aktuell, so berichtete Obergrußberger, werden der Oberboden abgetragen, der Untergrund befestigt und dann „300 Laufmeter Kanal“ verlegt. Auch große Wasserrückhaltebecken sind vorgesehen. Der Ingenieur ist „sehr optimistisch, dass wir bis Ende Oktober fertig sind“ – sofern alles Baumaterial ohne Verzögerung geliefert werde.

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Besonders froh und stolz zeigte sich der Rathauschef beim Spatenstich: „Vor zwei Jahren habe ich die Grundstücksverhandlungen geführt“, berichtet er – zusammen mit Bauamtsleiter Johann Pichlmaier. Nachdem der Marktrat zugestimmt und alle Formalitäten erledigt seien, könnte es nun endlich losgehen. Und die Nachfrage nach Gewerbeflächen ist groß: „Es gibt viele Anfragen“, sagte Betz. Auch wenn noch nicht feststeht, welche Betriebe sich hier ansiedeln werden, ist eines klar: Das Gebiet ist „auf Handwerksbetriebe ausgelegt“, hatte Peter Wacker jun. vom gleichnamigen Planungsbüro den Markträten im September vergangenen Jahres mitgeteilt. Sprich: Ein Ärztehaus oder eine Physiopraxis wird es ebenso wenig geben wie Betriebe für kirchliche, soziale, kulturelle und gesundheitliche Zwecke. Auch Pensionen, Boardinghäuser und Arbeiterunterkünfte sind tabu. Was genau kommt, bleibt abzuwarten. Auch zu den Grundstückspreisen „kann man noch nichts sagen“, betonte Betz.

Jetzt sind ohnehin erst einmal die Bauarbeiter gefragt, die sich nach dem offiziellen Spatenstich sogleich wieder ans Werk machten – unbeeindruckt der Regenschauer, die am Donnerstag die Arbeiten erschwerten.

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