Die treuesten TSVler
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Für 15, 25, 40 und 60 Jahre Treue zum TSV ehrte Vorsitzender Andreas Steininger (l.) mehrere Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag am Sportheim.

Flutlichtanlage soll modernisiert werden

Jahreshauptversammlung: TSV Nandlstadt nimmt seine „größten Stromfresser“ ins Visier

Kurze Berichte, leere Kassen, aber auch ein Lob an Trainer und Betreuer - so sehen Jahreshauptversammlungen in Corona-Zeiten aus, auch beim TSV Nandlstadt.

Nandlstadt - „So kurz war mein Bericht noch nie“. Mit diesen Worten beendete Vorsitzender Andreas Steininger die Jahreshauptversammlung des TSV Nandlstadt, zu der rund 40 Mitglieder unter das Vordach des Sportheims gekommen waren. Seit nunmehr neun Jahren steht der 48-Jährige an der Spitze des größten Vereins in Nandlstadt mit aktuell 1090 Mitgliedern. „Ein schwieriges Jahr mit fast wöchentlich wechselnden Vorgaben und sogar totale Schließung aller Aktivitäten“ hätte laut Steininger den Vereinsbetrieb immer wieder „jäh unterbrochen“. Sein Dank ging an alle Übungsleiter und Betreuer, die sich der Prozedur stellten.

Seitens des Vereins habe man die Zeit genutzt, um die Renovierung und die energetische Sanierung der Wohnung vorzunehmen. Das gleiche Vorhaben sei für die andere TSV-Wohnung vorgesehen. Ferner laufen die Planungen hinsichtlich der Flutlichtanlage, so Steininger – „die größten Stromfresser des TSV“. In einer Gesamtmaßnahme soll an den beiden Plätzen sowohl die Lichtquellen als auch die in die Jahre gekommenen Masten ausgetauscht werden, kündigte Steininger an.

Schatzmeisterin berichtet von Minus in Höhe von 11000 Euro

Dass die Pandemie ihre Spuren hinterließ, brachte der Kassenbericht von Elfriede Hofmeier zum Vorschein. So fehlten die Einnahmen vom Spielbetrieb und vor allem der Bumsdi-Party, ferner sorgten die Renovierungsarbeiten am Sportheim für ein Minus im Jahr 2020 von 11 000 Euro.

Für die mit 650 Mitgliedern große Turnabteilung berichtete Christine Thaler, dass seit April die verschiedenen Gruppen wieder ins Rennen starteten. Allerdings sei die Resonanz der Mitglieder noch etwas zögerlich. Dennoch werde das Ziel verfolgt, das komplette Sportangebot wieder anzubieten und teilweise noch auszubauen.

Lob gab es für das Team um Andrea Nadler, das Corona trotzte, weshalb auch 2020 insgesamt 23 Erwachsene und 19 Kinder ihr Sportabzeichen ablegen konnten. Mit nur einem Satz beließ es Steffen Beckert in seinen Bericht über seine Abteilung: „Aufgrund von Corona gab es keine Aktivitäten der Ski- und Bergfreunde“. Ähnlich knapp hielt es Thomas Baur von der Tischtennis-Abteilung: „Ich schließe mich den Worten meines Vorredners an“. Seitens der Stockschützen berichtete Gottfried Altmann von einem „Auf und Ab“ in der Abteilung bei der Erlaubnis den Sport auszuüben. Jedoch habe man die Zeit genutzt, um die Plattenbestände zu ergänzen und regelkonforme Dauben anzuschaffen. Auch die Spielbahn wurde frisch markiert und die Außenbahn mit dem Anbringen ausrangierter Feuerwehrschläuche aufgebessert.

Ganz klarer Aufwärtstrend bei der „Ersten“

Seitens der Fußballer sah Abteilungsleiter Sebastian Löffler den TSV „gut aufgestellt“. Und auf dem richtigen Weg, denn der Aufwärtstrend der „Ersten“ im Vorjahr setze die Truppe um Trainer Mario Tafelmaier dieses Jahr in der Kreisklasse mit aktuell Platz eins fort. Löffler: „Ziel ist der Aufstieg in die Kreisliga.“ Mit Markus Forster als Athletiktrainer habe man sich zusätzlich verstärkt. Tafelmaier und Max Kormann als Trainer der „Zweiten“ könnten auf viele junge Kräfte bauen, die im Vorjahr der A-Jugend entstammen.

Viel Positives hatte auch Jugendleiter Erich Schinagl zu berichten. Mit 150 Kindern im Spielbetrieb habe man trotz Corona so viel Nachwuchs wie lange nicht mehr, ferner sei mit zehn Trainern, zumeist Vätern, auch die Betreuung „einigermaßen gut besetzt“. Sein „positiver“ Beitrag zum Thema Corona: „Unsere Plätze sind jetzt besser.“

Für ihre langjährige Treue

zum TSV Nandlstadt wurden geehrt:

15 Jahre: Willi Bauer, Klaus Mayrhofer, Miriam Mayrhofer, Lukas Rieder, Jonathan Stampfer.

25 Jahre: Loretta Bareuther, Thomas Hofmaier, Lukas Lang, Philipp Maier, Pirmin Maier, Johannes Schmidhuber.

40 Jahre: Elfriede Hofmaier, Carl-Heinz Materna, Johann Pichlmaier, Heidi Schranner.

60 Jahre: Johann Penger.

Martin Hellerbrand

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