Inthronisation

Narrhalla Heidechia: Hoher Grusel- und Spaßfaktor

Eching - Eine besonders zauberhafte fünfte Jahreszeit ist heuer in den Gemeinden Eching und Neufahrn angebrochen – dank der Regenten der Heidechia, dem Prinzenpaar Isabelle I. (Renz) und Pierre I. (Schymetzki) sowie ihrer Garde aus fabelhaften Zauberwesen.

Beim festlichen Schwarz-Weiß-Ball am Samstag im Echinger Bürgerhaus erlebte das Publikum die Premiere des diesjährigen Show-Programms der Narrhalla mit dem Titel „World of magic – bezaubernde Hexen“. Ein hinreißendes Spektakel – inspiriert von Märchen, Legenden und Fantasy-Filmen. Das grandiose Vorprogramm lieferte der Heidechia-Nachwuchs ab: Den Auftakt machte die Kindergarde mit den jungen Hoheiten Frida und Tobias, die einen kleine

n Ausschnitt aus ihrer artistisch-akrobatischen Zirkus-Show „Sonne, Mond und Sterne“ mitgebracht hatten.

Durch den Abend begleitete das charmante Moderatorinnen-Gespann Claudia Steiger-Steininger und Carolin Pflügler. Sie baten zur traditionellen Zeremonie der royalen Wachablösung das noch amtierende Prinzenpaar Teresa Martin und Maximilian Mühlbach sowie zur Übergabe der symbolischen Rathausschlüssel die beiden Bürgermeister Josef Riemensberger (Eching) und Franz Heilmeier (Neufahrn) auf die Bühne. Ein paar Verslein des Echinger Bürgermeisters, wobei sich beispielsweise Hexenhut auf gut reimte, sind mittlerweile Kult – und gehören dazu. Ohne Reime, aber nicht minder herzlich, wünschte auch Heilmeier den Faschingsaktivisten „viele tolle, leidenschaftliche Augenblicke“ und „im guten Sinne eine verhexte Zeit“.

Und dann war sie da, die mit Spannung erwartete Hexenstunde. Sie begann eine halbe Stunde vor Mitternacht, in Szene gesetzt als fantasievolle und farbenfrohe Augenweide und mit einer ausdrucksstarken tänzerischen Darbietung. Dafür verantwortlich war das bewährte Gespann aus Cheftrainerin Irina Gonchorava und den Heidechia-Trainerinnen Lisa Alteneder, Heidi Paulini-Lammet und Caro Pflügler. Natürlich gehörte auch der schon legendäre Stepp-Tanz mit dazu. Schaurig-schöne Kostüme und Requisiten, wie Hexenbesen und eine Kulisse mit Vollmond, Eule und Fledermaus und geheimnisvoll umnebelte Lichteffekte untermalten das tänzerische Hokus-Pokus. Der strahlende Mittelpunkt: das frisch gekrönte Prinzenpaar, dank harten Trainings und viel gemeinsamer Erfahrung als Gardetänzer bestens aufeinander eingespielt.

Aber nicht nur die Heidechia hatte ihre Auftritte auf dem das Parkett: Auch zahlreiche Ballbesucher ließen sich von der Live-Band Tropical Rain gerne und immer wieder zu einer flotten Sohle auf der Tanzfläche verführen. Da gilt umso mehr die Aufforderung der Prinzessin: „Der Fasching ist kurz, nutzt die Zeit“ – zum Beispiel am 29. Januar im Bürgerhaus, bei der „Weißen Nacht“ der Heidechia.

Ulrike Wilms

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