Auszeichnungen

Narrhalla Heidechia: Orden für die perfekte Prinzessin, die nie eine war

Eching/Neufahrn – Der gemeinschaftliche Faschings-Frohsinn der Narrhalla Heidechia Eching/Neufahrn hat viele Namen und viele Gesichter. Wie viele unterstützend tätig sind, hat man bei der Ordensverleihung gesehen.

Nach üblicher Faschingsetikette erhalten zuerst die Bürgermeister einen Faschingsorden – da kommt im Laufe der Jahre eine tolle Sammlung zustande. Die beiden ganz persönlichen Orden der noch jungen Faschingssaison, heuer aus dunkelblauem Email, passend zum Prinzessinnenkleid, verliehen die Hoheiten Isabelle und Pierre dann aber ihrem Partner und ihrer Partnerin aus dem wirklichen Leben. Ebenso über einen Orden freuten sich das Nähteam der Heidechia, Coiffeur Georg Lachermeier, Angie Schwarz von der gleichnamigen, ortsansässigen Druckerei Schwarz sowie Beatrix Hofmeier für die Pflege der Homepage, die allesamt der Heidechia über Jahre verbunden sind, „und uns immer unterstützen“, bedankte sich Moderatorin Claudia Steiger-Steininger.

Etwas ganz Besonderes und auch Einzigartiges ist der Ehrenorden des „Kleinen Mohrs“, der in aller Regel nur einmal pro Jahr verliehen wird. Heuer ging diese Ehre an die langjährige Gardetänzerin und Kostümbeauftragte Jasmin Angermair. In einer persönlichen Laudatio würdigte Michaela Uffinger, Faschingsprinzessin des Jahres 2003, die Verdienste und besonderen Charaktereigenschaften der diesjährigen Ordensträgerin, ihre Zuverlässigkeit, Freundschaft und Kreativität. Auch als Not am Mann beziehungsweise eigentlich an der Frau herrschte, kehrte sie ganz selbstverständlich und kurzfristig nach bereits erfolgter Beendigung ihrer Tanzkarriere noch einmal aufs Parkett zurück. Leider so Uffinger, habe es aus diversen Gründen niemals geklappt, dass Jasmin einmal als Heidechia-Prinzessin durch den Fasching tanzt. Dabei sei sie eigentlich wie kaum jemand sonst dafür prädestiniert gewesen. Aber dafür sei sie „die Prinzessin der Herzen“, schloss die Laudatorin ihre wertschätzende Rede. Sichtlich erfreut und gerührt ließ sich Jasmin Angermair, mittlerweile junge Mutter, ihre besondere Auszeichnung umhängen.

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