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In Teilen neu formiert: JU-Kreisvorsitzender Martin Hauner, Kassenprüferin Anna Hauner, JU-Ortsvorsitzender Marcus Fleischmann, Beisitzerin Sophie Weinmann, Beisitzer Dominik Gradwohl, Schatzmeisterin Cindy Peprny, Beisitzer Benedikt Schnürer, Wahlleiter Ozan Iyibas, und Schriftf ührer Christopher Bergmann.

Jahreshauptversammlung 

Neue Gesichter bei der Jungen Union

Stühlerücken bei der Jungen Union: Bei der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte am Kiesweiher wählten die JU-Mitglieder einen neuen Kassier sowie vier neue Beisitzer. Überdies zog man positiv Bilanz – über die Arbeit in der Stadt, im Land und im Bund.

Freising– Die politische Lage ist spannend wie selten. Kein Wunder also, dass die beiden Gastredner, der JU-Kreisvorsitzende Martin Hauner und der CSU-Ortsvorsitzende Jürgen Mieskes bei ihrer Sicht der Dinge weit ausholten.

Dass die Junge Union gut dasteht und rührig ist, dafür sprach der Bericht ihres Vorsitzenden Marcus Fleischmann. Für maßgeblich auf der JU-Agenda hält Fleischmann das Thema Digitalisierung. Als Beispiel nannte er ein Modell zum bargeldlosen Zahlen von Parkgebühren namens „Park Now“. Er könne sich so etwas für Freising durchaus vorstellen, sagte Fleischmann über das Zahlungssystem, für das es bereits eine App gebe, die man sich nur herunterladen müsse.

Mieskes bezog indes Stellung zur 3. Startbahn – mit dem Hinweis auf den Neujahrsempfang, bei dem sich Orts- und Kreisverband „öffentlich und gemeinsam gegen die dritte Start- und Landebahn“ gewandt hätten. Bei den Startbahngegnern sei das weniger gut angekommen, bedauerte er. Die hätten das „als Provokation“ angesehen. „Da muss ich sagen, warum Provokation?“, machte Mieskes deutlich. Schließlich habe man doch immer eine klare Position von den Christsozialen verlangt. „Und jetzt machen wir es und dann passt es wieder nicht“, bedauerte der Ortsvorsitzende.

Hauner lobte die Dynamik, die Mieskes in den Ortsverband gebracht habe. Auch die Gründung des CSU-Freundeskreises wertete er als Zeichen, dass es insgesamt voran gehe. Was die Entwicklung auf Bundesebene anbelangt, gab der Kreisvorsitzende ein Bekenntnis zur Heimat ab. In Anspielung auf den designierten Innenminister Horst Seehofer, sagte Hauner, ihn freue es, wenn beim politischen Gegner bei dem Begriff „Heimat die Schnappatmung einsetzt“. Denn das zeige, dass man alles richtig gemacht und auf einem guten Weg sei.

Die Neuwahlen bei der Jungen Union in Freising liegen erst knapp zehn Monate zurück. Ungeachtet dessen erklärte Fleischmann das Amt des Kassiers für vakant. Amtsinhaber Dominik Gradwohl machte seinen Platz nach acht Jahren für die neue Schatzmeisterin Cindy Peprny frei. Auch die Posten von vier Beisitzern wurden mit Sophie Weinmann, Dominik Gradwohl, Benedikt Schnürer und Melina Haußner, die aber nicht anwesend war, neu besetzt.

Alexander Fischer

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