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Ein Bild aus glücklichen Tagen: Bis vor kurzem dachte Familie Ewert, ihre Mathilda habe den Krebs besiegt. Doch nun beginnt der Kampf von vorne.

Krebs erneut ausgebrochen

Neue Hiobsbotschaft für Mathilda (5) - Familie hofft auf Knochenmarkspende

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Eigentlich dachten Daniel und Madeleine Ewert, dass Tochter Mathilda (5) die schlimmste Zeit überstanden hat. Doch bei dem Mädchen, bei dem an seinem dritten Geburtstag Leukämie diagnostiziert worden war, ist der Krebs erneut ausgebrochen. 

Landkreis – Es sind Zeilen, die einem die Tränen in die Augen treiben: „Seit gestern ist der Krebs bei unserem fünfjährigen Sonnenschein zurück! Er ist äußerst aggressiv. Wir brauchen dringend einen Spender für Knochenmark.“ Die Zeilen stammen von Daniel Ewert, dessen Tochter Mathilda erneut an Krebs erkrankt ist.

Lesen Sie dazu: So halfen großzügige Tagblatt-Leser Mathildas Familie

Rückblick: An ihrem dritten Geburtstag wurde bei Mathilda Leukämie diagnostiziert – während eines Urlaubs an der Ostsee. Was folgte, war eine qualvolle Odyssee: Chemotherapien, rund zehn Monate Klinikaufenthalt, unzählige Medikamente und schlimme Schmerzen. Im März vergangenen Jahres dann die erlösende Nachricht: „Mathilda geht es fantastisch“, berichtet der Vater. „Sie hat es geschafft!“

Die kleine Mathilda ringt erneut mit dem Tod

Die Familie, die einst in Mauern und zwischenzeitlich in Landshut gewohnt hat, ist mittlerweile an die Ostsee gezogen – wegen der Nähe zur behandelnden Klinik. Hier erreichte die Eltern Ende Mai auch die neue Hiobsbotschaft: Nach zwei Jahren Langzeittherapie und der lang ersehnten Absetzung der Medikamente am 13. Mai ist der Krebs erneut ausgebrochen. 

Doch nicht das ursprünglich betroffene Knochenmark ist das Problem: Mathilda hat aggressive Tumorzellen im Liquor, sprich in der Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit. Hinzu kommt ein Darmkeim, der nur schwer in den Griff zu bekommen ist. „Es geht ihr richtig dreckig“, beschreibt Daniel Ewert den Zustand seiner Tochter. Sie ringt mit dem Tod.

Viel Zeit bleibt dem schwerkranken Mädchen nicht

Wieder musste sich das Mädchen einer Operation unterziehen, wieder eine Chemotherapie über sich ergehen lassen, wieder starke Medikamente gegen die Schmerzen nehmen. „Wir haben damals geglaubt, dass es das Schlimmste ist, was ihr passieren kann. Aber das jetzt ist noch viel schlimmer“, sagt Daniel Ewert.

Was dem kleinen Mädchen helfen könnte, wäre eine Knochenmarkspende. Aber viel Zeit bleibt dem schwerkranken Mädchen nicht. Nun hofft die Familie, die nach der Geburt von Tochter Ella im Januar mittlerweile zu fünft ist (Bruder Oskar ist zwei Jahre alt), auf Unterstützung. „Wir leben mittlerweile fest an der Ostsee, aber einen passenden Spender könnten wir überall finden. Lasst euch typisieren!“ Für Mathilda – und für die vielen anderen Erkrankten.

So können Sie sich typisieren lassen - und Leben retten

Wer sich typisieren lassen möchte, kann sich im Internet bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei oder bei der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern informieren. Auch Hausärzte und Unikliniken helfen gerne weiter.

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