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Neue Serie: Boarisch gredt

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Freising - Die bairische Sprache zu sprechen, ist gut - wer es aber tut, sollte zumindest wissen, was er sagt und was dahintersteckt. Heute: Bayern und Baiern.

Das Freisinger Tagblatt stellt in einer neuen Serie in loser Reihenfolge vor, wie hierzulande - und vor allem im Landkreis Freising - „gredt werd" - damit man auch weiß, was hinter dem Dialekt steckt.

Wer hier zu Lande geboren ist und hier lebt, bezeichnet sich selbstverständlich als Bayer. Wer meint, noch „echter“ zu sein, der betont, dass er ein „Altbayer“ ist. Ist das tatsächlich zweierlei?

Aus heutiger Sicht bestand Bayern bis um 1800 aus Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz und einigen kleineren Provinzen am Rhein.

Seit König Ludwig I. schreibt man die Bezeichnung für unseren Freistaat mit y, also Bayern. Die Schreibweise mit i, also Baiern, wird nach Ludwig Zehetner in „Bairisches Deutsch“ in Volkskunde und Sprachwissenschaft verwendet, wenn vom Stamm der „Baiern“ und deren Sprache die Rede ist. Damit wird die Sprache vom politischen Begriff des Freistaates Bayern abgesetzt. Ein echter Bayer redt also bairisch!

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Freitagsausgabe des Freisinger Tagblatts.

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