Personalwechsel

Neuer Chefarzt am Klinikum: Hüften und Knie liebt er besonders

Freising - Für einen Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum ist er wohl der richtige Mann. Denn Hüften und Knie, sagte bei seiner Vorstellung am Dienstag Dr. Markus Neumaier, sind ihm „am liebsten“.

Privatdozent Dr. Markus Neumaier hat seit Jahresanfang im Klinikum Freising die Nachfolge von Professor Dr. Wolfgang Holzmüller angetreten hat. Unter 48 Bewerbern hatte sich der 42-Jährige Chirurg durchgesetzt, der zuvor am Klinikum Rechts der Isar tätig war. Klinikum-Geschäftsführer Andreas Holzner und der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Freising, Professor Dr. Ewert Schulte-Frohlinde, waren sich einig: Neumaier sei nicht nur aus ärztlicher und fachlicher Sicht der ideale Mann an dieser Stelle, sondern auch menschlich „perfekt“ als Chefarzt geeignet. Und so waren sich alle sicher, dass Neumaier diese seit langem etablierte und auch sehr wichtige „Kernabteilung“ des Klinikums Freising qualifiziert und erfolgreich weiterführen werde. Und: „Er hat auch das ideale Alter, um neue Impulse zu setzen“, ergänzte Schulte-Frohlinde.

Und da kommt dann der neue Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie selbst ins Spiel: Sein Spezialgebiet seien „Hüfte und Knie“, also: Gelenkersätze für diese beiden Bereiche. In den ersten beiden Wochen seines Wirkens in Freising habe er schon einige Operationen durchgeführt, berichtete der gebürtige Niederbayer. Sein Eindruck: Die Ausstattung am Freisinger Klinikum sei sehr gut und modern, habe das Niveau einer Uniklinik. Und auch bei der Unfallversorgung, so sein Eindruck bisher, laufe es „relativ gut“. Kurz: „Ich bin durchwegs sehr zufrieden hier.“

Zufrieden ist auch Landrat und Klinikum-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Hauner: Man habe sich die Auswahl des Nachfolgers von Wolfgang Holzmüller „nicht leicht gemacht“. Aber nachdem die Wahl einstimmig auf Neumaier gefallen sei, „setzen wir großes Vertrauen in Sie“. Neumaier sei nicht nur der richtige Mann für geplante Eingriffe und akute Notfälle, sondern auch einer, „der auf die Patienten zugeht und bei ihnen Vertrauen erweckt“.

Wieso er sich um die Stelle in der Domstadt beworben habe, begründet Neumaier so: Das sei eine attraktive Lage „im wunderbarsten Bayern“ und – auch als TU-Lehrkrankenhaus – eine attraktive Klinik. Wichtig sei ihm zudem gewesen, dass sich das Krankenhaus in kommunaler Hand befinde. Das bedeute, dass es nicht diesen immensen Kostendruck wie in Kliniken in privater Hand gebe.

Demnächst will der verheiratete Vater von zwei Kindern dann auch nach Freising ziehen.

Andreas Beschorner

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