Spatenstich

Neuer Kindergarten in Moosburg: Es geht los!

Moosburg – Die Rettung naht: Mit dem Spatenstich für den neuen Moosburger Kindergarten an der Ginsterstraße ist die Warteliste, auf der bisweilen 50 Kinder standen, wohl bald Geschichte.

Der 2,3 Millionen Euro teure Neubau soll binnen neun Monaten entstehen. Er bietet dann Platz für drei Betreuungsgruppen mit insgesamt 75 Mädchen und Buben.

Damit ist nicht nur Erleichterung eingetreten, sondern der Notstand „beseitigt“, wie Bürgermeisterin Anita Meinelt gestern Nachmittag zufrieden feststellte. Man müsse aber erst noch die Zahlen von der Einschreibung abwarten, schränkte sie ein. Daran, dass der neue Kindergarten im Stande sei, den Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken, ließ Meinelt beim Spatenstich aber keinen Zweifel aufkommen.

Ähnlich optimistisch zeigte sich Pfarrerin Regine Weller, die im Namen des Trägers – der evangelischen Kirche Moosburg sprach. Hinsichtlich des Kindergartenpersonals sehe sie keine Probleme, sagte Weller beim Spatenstich. Laut der Geistlichen gebe es schon Anfragen von Eltern, die ihre Kinder speziell in dieser Einrichtung unterbringen wollen.

„Alles im Plan, alles im Soll“, konstatierte Architekt Rudolf Heinz. Er stellte nicht nur die Räumlichkeiten des Gebäudes, sondern explizit auch die Außenanlagen heraus. Demnach werde es einen Spielbereich und sogar einen Spielwald auf dem knapp 1800 Quadratmeter großen Grundstück geben. Zu erreichen ist beides von allen Gruppenräumen aus „durch direkte Zugänge ins Freie“, wie Heinz erklärte. Mit den Gruppenräumen allein ist es nach seinen Worten ohnehin nicht getan. Jeder der drei Gruppen stehe demnach „ein Intensivraum“ zur Verfügung.

Das wiederum dürfte Regine Weller recht sein, die als Grundidee für die Kinderbetreuung einen Montessori-Ansatz nannte und eine integrative Betreuung nicht ausschließen wollte.

Alexander Fischer

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