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Noch Acker, bald Logistikzentrum : Neben dem DSV-Areal plant die Akar-GmbH eine große Halle und Büros.

Neues Logistikzentrum

Neuer Logistiker kommt ins Langenbacher Gewerbegebiet - obwohl es Bedenken gab

An Vorschusslorbeeren mangelte es bei der Behandlung des Bauantrags der Logistik-Firma Akar nicht. Bürgermeisterin Susanne Hoyer sprach von einem „guten Gewerbesteueraufkommen“ und davon, dass es an der Zeit ist, „diese Lücke endlich zu schließen“. Bedenken gegen das neue Logistikzentrum gab es im Gemeinderat dennoch.

Langenbach– Im Winter soll es fertig werden, erklärten Vertreter der Akar GmbH zu dem neben der DSV-Halle geplanten Logistikzentrum, das seinerseits über eine gut 15 000 Quadratmeter große Halle und knapp 600 Quadratmeter Büroflächen verfügen soll.

Etwa 60 Mitarbeiter sollen den Betrieb, der vor allem die Warenannahme und deren Verteilung umfasst, dereinst am Laufen halten. Das warf etwa die Frage nach Stellplätzen auf. Es sind lediglich 47 vorgesehen. Ob das ausreicht, zog Andreas Apold (PFW) in Zweifel. Das Missverhältnis relativiert sich allerdings, wie in einer von der Verwaltung vorgesehenen Befreiung, wonach ein Stellplatz für 1,5 Beschäftigte ausreicht. Es sei wohl davon auszugehen, dass nicht alle Mitarbeiter gleichzeitig anwesend sind.

Eine weitere Ausnahme machte der Gemeinderat bei einer Überschreitung der Baugrenze. Begründet wurde dies damit, dass die entsprechende Fläche durch den Kauf praktisch auf die Firma Akar übergegangen ist und die Überschreitung eine untergeordnete Rolle in der Planung spielt.

Stellte sich noch die Frage nach den Lkw – sprich, wie viele es pro Tag sind, wo sie bei Anlieferung parken sollen und mit wie viel Lärm dadurch zu rechnen ist. Wie ein Firmensprecher versicherte, halten sich der Lkw-Verkehr und Parkdauer in Grenzen, weil die Ware „Just in Time“ geliefert werde. Er schätze, dass es mit acht bis zwölf Anlieferungen pro Tag getan sein wird. Florian Böck (PFW) wollte ausschließen, dass Lkw nach Torschluss über Nacht draußen parken und „den Kühler laufen lassen“. Auf dem Gelände selbst sind keine Stellplätze für Lkw vorgesehen. Das sollte womöglich noch geändert werden, wie es hieß. Für den Lärm gibt es indes Grenzen, an die sich das Unternehmen zu halten hat. Es war von 52 bis 67 dB die Rede. Weitere Einwände gab es nicht. Einer Genehmigung stand nichts mehr im Wege.

Alexander Fischer

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