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Ein Schmuckstück für 180 000 Euro ist das neue Feuerwehrhaus in Nörting. Am Sonntag gab es den kirchlichen Segen für das neue FFW-Domizil. Danach wurde zusammen mit dem ganzen Dorf gefeiert.

Neues Feuerwehrhaus in Nörting eingeweiht

Mehrere tausend Stunden Eigenleistung

Nörting - Eine Freiwillige Feuerwehr brauche kein Feuerwehrgerätehaus. Das sagt Kreisbrandmeister Alexander Littel. Nein, die Bevölkerung sei es, die ein Feuerwehrgerätehaus, wie es jetzt neu in Nörting eingeweiht wurde, brauche.

180 000 Euro hat das neue Domizil gekostet, von dem aus die Nörtinger Feuerwehr künftig der Bevölkerung im Fall des Falles helfen wird. Am Sonntag war Einweihung. Vereine, Fahnenabordnungen, Gottesdienst, Festzug, Blasmusik, Festzelt – die Floriansjünger aus Nörting hatten alles aufgefahren und organisiert, was so einem großen Tag der Einweihung eines neuen Feuerwehrhauses angemessen ist. Und sogar eine Drehleiter hatte man ausgefahren, die hoch hinaus in den Himmel ragte und schon von Weitem von dem freudigen Ereignis kündete. Kommandant Rudolf Firlus dankte der Gemeinde, die die Feuerwehr während des Planungsverfahrens „nicht nur finanziell, sondern auch mit Rat und Tat unterstützt“ habe. Dass die Unterstützung des Feuerwehrwesens eine der vornehmsten kommunalen Aufgaben sei, betonte in seiner Rede Bürgermeister Uwe Gerlsbeck: Dabei sei eben nicht nur die technische Ausrüstung wichtig, sondern auch so ein Gerätehaus. 2014 sei die Entscheidung zum Bau eines neuen Feuerwehrhauses gefallen, blickte Gerlsbeck zurück. Das alte FFW-Gerätehaus war zu klein geworden. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit und „mehreren 1000 Stunden Eigenleistung“ dürfe die Feuerwehr nun stolz auf ihr neues Domizil sein, lobte der Gemeindechef. Bevor Gerlsbeck die Figur eines Floriansjüngers als Geschenk überreichte, gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass dieses Projekt der gemeinschaftlichen Zusammenarbeit Vorbild sei für andere Maßnahmen und Vorhaben. Kreisbrandmeister Alexander Littel schließlich hatte auch viele Lobesworte mitgebracht: Hier in der Gemeinde Kirchdorf und in Nörting werde nicht nur „gebetsmühlenartig“ von Gemeinwesen geredet, sondern „Gemeinwesen gelebt“. Und: Eine gut ausgerüstete Feuerwehr sei eine unverzichtbare Infrastruktureinrichtung. Bevor man sich zum Festschmaus in das Festzelt begab, hießen die Stockschützen aus Nörting ihre neuen Nachbarn noch mit einem großen Gemälde von Friedel Hörand willkommen. Das Motiv: der Heilige Florian.

Andreas Beschorner

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