Christian Hemmer zweifelt nicht, dass dieFeuerwehr bald ein neues Gebäude bekommt.

Neues Feuerwehrhaus in Wippenhausen: Es zeichnet sich ein Durchbruch ab

Wippenhausen - Bei der Jahreshauptversammlung, die kürzlich stattfand, war es noch nicht klar, wann und wo die Freiwillige Feuerwehr Wippenhausen ihr neues Domizil erhalten würde. Jetzt zeichnet sich allerdings eine Lösung ab: Das lang ersehnte neue Feuerwehrhaus soll am Ortsrand in Richtung Kirchdorf entstehen.

„Der Gemeinderat muss noch zustimmen“, schränkte Kommandant Christian Hemmer auf FT-Anfrage ein. Dass sich das Gremium - nach dem langen hin und her um den neuen Standort der Freiwilligen Feuerwehr in Wippenhausen - aber dafür ausspreche, daran zweifele er nicht. Ursprünglich war das alte Wirtsanwesen in Wippenhausen im Gespräch gewesen. Nach einer Kampfabstimmung und der persönlichen Betroffenheit eines Gemeinderates war das Projekt aber im Sommer gescheitert gescheitert: Es fand keine Mehrheit im Gemeindrat (wir haben mehrfach berichtet). Danach schien die Zukunft der Freiwilligen Feuerwehr in Wippenhausen ungewiss. Dabei hatte man sich erst auf eigene Kosten ein Mehrzweckfahrzeug angeschafft.

Dass sich bald eine Lösung abzeichnet, das hatte der stellvertretende Bürgermeister Josef Haller bereits bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr, die kürzlich im Gasthaus Abstreiter stattfand, anklingen lassen. Die Sache sei „am Laufen“ stellte Haller fest. Er verwies auf vielversprechende Gespräche und kündigte an, dass man bei der Grundstückssuche kurz vor einem Durchbruch stehe.

Das hat sich, wie Hemmer nun bestätigte, bewahrheitet. Jedenfalls sei ein Vorvertrag für das auf der rechten Seite des Ortsrandes gelegene Gründstück unterschrieben worden. „Wir sind jetzt eigentlich schon froh“, urteilte Hemmer über die jüngste Entwicklung. Aber man müsse „erst noch schauen“, schränkte er ein. Schließlich benötige man Stellplätze für zwei Autos, und auch an einem vernünftigen Aufenthaltsraum führe im Grunde kein Weg vorbei. Denn, wie Hemmer zu bedenken gab, sei jetzt klar, dass der Wirt in Wippenhausen auf absehbare Zeit schließe und dann stehe man ohne Versammlungsraum da.

Dass die Feuerwehr in Wippenhausen gut gerüstet und vielseitig einsatzfähig ist, das hatte Hemmer bei der Jahreshauptversammlung in seinem Jahresbericht deutlich gemacht. Insgesamt zirka 3000 Stunden wurden demzufolge im vergangenen Jahr von den derzeit 41 Aktiven - davon zwölf Atemschutzgeräteträgern geleistet. Laut Hemmer hatte man 2011 zehn Einsätze gefahren, darunter waren zwei Brände, sechs technische Hilfeleistungen sowie ein Fehlalarm und eine Sicherheitswache. Besonders freute sich der Kommandant über zwei Neuaufnahmen: Es handelte sich um Teresa Eicher und Anna Winter. Dazu erklärte er lachend: „Die Frauenquote steigt, Jungs haltet Euch ran.“

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