Es blitzt und blinkt

Neues Foyer der Musikschule: Ein kleiner, feiner Kulturtempel

Freising – Es ist wohl das Sahnehäubchen der Freisinger Musikschule. Das neu gestaltete Foyer im früheren Isolationstrakt des Alten Medizinischen Krankenhauses wurde am Donnerstag offiziell mit einem Festakt eröffnet.

Keesers Begeisterung für den neuen Eingangsbereich zum Musiksaal spiegelte sich in jedem Wort seiner Begrüßungsrede wieder. Man habe mit dem neuen Foyer jetzt einen Raum, in dem sogar kleine Konzerte und Kunstaustellungen stattfinden könnten. Einen kleinen Vorgeschmack erhielten die Gäste bei den präsentierten Bildern von Musikschülern und Kindern der Kinderkantorei des Dombergs. Der Musikschulleiter wertete das neu gestaltete Foyer auch als eine Wertschätzung der Musikschule und deren Bedeutung im kulturellen Leben der Domstadt. „Die Entscheidungsträger haben immer ein offenes Ohr für unsere Belange“.

OB Tobias Eschenbacher hatte beim Eintreten ins neue Foyer „ein ganz anderes Gefühl“. Denn er kannte diesen Teil des Pavillons nur noch „von früher“. Er bezeichnete den neu gestalteten Raum als eine „stimmige Kulturlocation“, die den Schlusspunkt in einer Reihe von Sanierungsmaßnahmen seit 2005 bedeutete. Insgesamt kostete das die Stadt diese Maßnahme – auch Saal und Bühnentechnik eingerechnet – rund 1,2 Millionen Euro. Und auch für 2016 stünden im Haushalt nochmal 250 000 Euro für letzte Maßnahmen zur Verfügung. Ein kleines aber feines musikalisches Rahmenprogramm bereicherte diese offizielle Eröffnung des Musikschule-Foyers. Anja Kienberger (Altsaxophon) und Leonie Bulenda am Klavier spielten das Allegro von Johann Sebastian Bachs Sonate für Flöte und Klavier g-Moll, BWV 1020. Eine bemerkenswerte Vorstellung gab Lilli Bulenda mit dem Violinkonzert d-Moll, op. 2 von Louis Spohr. Sie wurde von Martin Keeser am Klavier begleitet. Mit dem „Papierflieger“ aus dem Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ gab die Kinderkantorei des Dombergs unter der Leitung von Angelika Sutor eine Kostprobe ihres Repertoires.

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