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Neues Gutachten favorisiert Kombibad

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Bald ein Kombibad? Im Süden am Rabenweg sei der ideale Standort für ein Hallenbad, sagt eine neue Studie.
Bald ein Kombibad? Im Süden am Rabenweg sei der ideale Standort für ein Hallenbad, sagt eine neue Studie.

Freising - Überraschende Wende in der Hallenbad-Diskussion. Eine neue Studie belegt: Die beste Lösung wäre doch ein Kombibad in Lerchenfeld. Vor allem: Es sei auch machbar.

Als man 2007 ein Hallenbad neben dem Freibad vorsah, war die Aussage der Planer klar: Um die Lärmemissionen in den Griff zu bekommen, hätte man eine Art „Wagenburg“ um das Areal herum bauen müssen. Die Stadträte waren geschockt, ein „Kombibad“ schien gestorben. Vor einigen Monaten rückte diese Variante aber wieder ins Blickfeld und wurde innerhalb einer Überprüfung von sieben möglichen Standorten für ein Hallenbad einem neuerlichen Stresstest unterzogen. Und siehe da: Wie die Machbarkeitsstudie des Büros Kannewischer zeigt, funktioniert ein Kombibad doch, landet in der Rangfolge sogar ganz oben.

Bäderreferent Erich Irlstofer gab sich am Mittwochabend bei einer CSU-Veranstaltung bedeckt, sprach lediglich davon, dass er und die CSU stets eine Kombi-Lösung am Freibad-Standort angestrebt hätten, weil sie finanziell die vorteilhafteste Vari-ante sei. OB Dieter Thalhammer wollte gestern auf Nachfrage nicht so recht herausrücken mit dem, was das Kannewischer-Gutachten aussage. Noch müsse man die Ergebnisse der Studie in der Stadtverwaltung abstimmen.

Jetzt ist allerdings das Resultat der Untersuchung durchgesickert. Und das lässt aufhorchen: Die beste Lösung wäre der Hallenbad-Neubau im südwestlichen Eck des Freibadgeländes am Rabenweg. Dazu müsse eine Tiefgarage für bis zu 150 Stellplätze (wohl am südöstlichen Eck) errichtet werden. Die zweitbeste Variante wäre ein Hallenbad auf dem Gelände des Hochschulsportplatzes an der Erdinger Straße nördlich des Freibades. Das Problem: Der Grund gehört der Heiliggeistspital-Stiftung, Zufahrt und Parken sind schwierig. Erst auf Platz drei landete ein selbstständiges Hallenbad auf dem Nusserareal, gefolgt von anderen Standorten wie hinter dem P+R-Platz, im Kleingarten-Areal neben der Luitpoldanlage, auf dem Andelfinger-Areal im Seilerbrückl und in der Savoyer Au.

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