Der neue Vorstand (v. l.): Veronika Baier, Mechthild Leidl und Clemens Gutmann.

Nach Neuwahlen

Neues vom Plus: Neuer Vorstand für den Kulturverein - und auch vom Festival gibt es Neues

Freising - 22 Jahre sind eine lange Zeit - haben sich auch Reinhard Fiedler und Jörg Jakobs gedacht. Sie geben den Vorsitz im Verein auf und legen ihn in vertrauensvolle Hände.

Vor 22 Jahren haben Reinhard Fiedler und Jörg Jakobs den Kulturverein „Prima leben und stereo“ gegründet und genauso lange auch als Vorstand geführt. Vor 3 Jahren bereits haben beide ihren Rückzug angekündigt und seitdem an einer ordentlichen Übergabe und Weiterführung der Vereinsarbeit im Vorstand gearbeitet. Nun war am Sonntag der Tag gekommen. In einer Mitgliederversammlung konnte Jörg Jakobs als Vorsitzender die letzten Jahre Revue passieren lassen. Reinhard Fiedler als Kassier konnte von einem positiven Kontostand berichten, alle Steuererklärungen wurden bereits vom Finanzamt und von zwei Kassenprüfern überprüft und genehmigt. Bei den darauffolgenden Neuwahlen ließen sich – wie seit langem angekündigt – beide nicht mehr aufstellen. Gewählt wurden als 1. Vorsitzende Mechthild Leidl, als 2. Vorsitzende Veronika Baier und als 3. Vorsitzender Clemens Gutmann. Als Kassenwart wurde Ina Lange gewählt, als Kassenprüfer Ricarda Schindler und Magdalena Hewlett, als Beisitzer Andre Wilhelm, Larissa Illerhaus und Johanna Kaindl. In dieser Besetzung arbeiten die neu Gewählten bereits seit einigen Monaten an den Veranstaltungen dieses Jahres. Sowohl die „Nacht der Musik“ als auch das "Kino am Rang" sollen in ähnlicher Art und Weise wieder stattfinden. Allerdings steht noch nicht zu 100 Prozent fest, dass es das Festival am Vöttinger Weiher heuer geben wird. Die Entscheidung soll aber in den kommenden Wochen fallen. Sicher ist nur, dass - wohl auch durch die Kürze der Zeit bedingt - das Festival dann etwas kleiner werden wird.

Reinhard Fiedler: "Mehr als mein halbes Leben habe ich für den Kulturverein ehrenamtlich gearbeitet. Ich beende mein Engagement mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Einen Großteil meiner Freizeit und fast jeden Urlaub habe ich bis jetzt in die Arbeit des Vereins gesteckt. Nun ist es aber an der Zeit, mich um mein Architekturbüro zu kümmern, das ich vor zwei Jahren aufgebaut habe. Es freut mich daher zu sehen, dass es jüngere, engagierte Leute gibt, die in unserem Sinne den Verein und die Kulturarbeit weiterführen wollen. Und es freut mich, dass ich nun mehr Zeit für mich habe. Andererseits war der Verein immer ein Teil meines Lebens, daher bin ich an einem solchen Tag auch traurig und ich denke an die schöne Zeit zurück, an die vielen Veranstaltungen, die begeisterten Fans, die tollen Bands und die vielen Helfer, die uns über all die Jahre unterstützt haben."

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