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Die Hauptdarsteller: 300 Plastiktierchen standen im Mittelpunkt des Fürholzener Entenrennens.

Neuntes Entenrennen auf der Moosach

80 lange Meter bis zum Fluggutschein

300 Plastikenten, ein schwieriger Parcours und jede Menge Spaß – das gab es am Samstag beim Fürholzer Entenrennen. Schauplatz des Wettbewerbs, der dieses Jahr bereits zum neunten Mal stattfand, war die Moosachbrücke zwischen Fürholzen und Neufahrn.

Fürholzen – Entlang des Ufers hatten sich Jung und Alt versammelt, um an dem Spektakel teilzunehmen oder einfach nur zuzusehen. Jeder konnte eine oder mehrere Plastikenten kaufen, die jeweils eine Startnummer trugen. Nach einem Testdurchlauf ging es auch schon los: Bis zu 30 Enten wurden gleichzeitig in die Moosach platziert. Diese mussten dann eine etwa 80 Meter lange Strecke voller Hindernisse zurücklegen: Am Pfostenwald vorbei, um den Springbrunnen herum, die große „Mama-Ente“ passierend durch das Labyrinth und schließlich durch das Rohr schwammen die gelben Tierchen eins nach dem anderen ins Ziel.

Dort standen dann zwei Burschen in Neoprenhosen im hüfthohen Wasser, um die Enten abzufangen und den Sieger der Gruppe zu bestimmen. Moderator Rainer Bachmeier kommentierte live das Geschehen. Zwischendurch mussten die Hindernisse immer wieder von Gestrüpp und Ästen befreit werden, die durch die Unwetter des Vorabends in die Moosach geraten waren. Doch davon ließ sich die Gemeinde nicht abhalten und es wurde ein spannendes Rennen nach dem anderen durchgeführt.

Nach zehn Durchläufen traten schließlich die Besten aus jeder Gruppe gegeneinander an. Neben Laura und Simon Pflügler nahmen auch viele andere Kinder teil, die gespannt mit ihren gelben Hoffnungsträgern mitfieberten. Manch ein Teilnehmer kaufte sogar vier oder fünf Enten – denn es gab schließlich etwas zu gewinnen: von einem Fluggutschein über 200 Euro über Essens-, Tank- und Kosmetikgutscheinen für die Top-Ten-Plätze. Die ersten drei Ränge belegten Sonja Kopf, Valentin Holzer und Jonas Pallauf.

Zünftig ging es dann später weiter beim Gocklfest am alten Fürholzer Schulhaus, wo die Siegerehrung stattfand.

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