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Gruppenbild mit Ministerin: (v. l.) CSU-Ortsvorsitzender Hans Mayer, Beos-Senior-Projektmanager Daniel Fielitz, Bürgermeister Franz Heilmeier, Staatskanzlei-Leiter und CSU-Kreisvorsitzender Florian Herrmann, Landrat Josef Hauner, Gemeinderat sowie Chef des CSU-Arbeitskreises Migration und Integration Ozan Iyibas, CSU-Bezirksrat Simon Schindlmayr, Crown-Regionalleiter Oliver Blaha und Crown-Vertriebsdirektor Harald Thum.

Wirtschaftsempfang der Neufahrner Christsozialen

Aigner unterstützt U-Bahn-Verlängerung nach Neufahrn

Großer Bahnhof für CSU-Frontfrau Ilse Aigner: Erst trug sich die Ministerin für Wohnen, Bau und Verkehr ins Goldene Buch der Gemeinde Neufahrn ein, danach ging es zum Wirtschaftsempfang der Neufahrner Christsozialen. Bei der Firma Crown im Nova-Gewerbepark sagte die Ministerin dann prompt ihre Unterstützung im Bemühen um eine Verlängerung der U6 bis zur S-Bahnlinie nach Neufahrn zu.

von Alexander Fischer

Neufahrn – Die Kulisse konnte sich sehen lassen. Vor gut 170 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft hielt Aigner eine flammende Rede, bei der sie die Errungenschaften der Bayerischen Wirtschaftspolitik hervorhob, aber auch auf offene Baustellen hinwies, die es noch abzuarbeiten gelte. Dazu zählten etwa die Digitalisierung, der Wohnungsbau und die Verbesserung der Infrastruktur. Das parteiübergreifende Anliegen, eine Verbindung zwischen der U6 in Garching-Forschunsgzentrum und der S-Bahnlinie in Neufahrn herzustellen, stieß bei Aigner auf große Zustimmung.

„Eine charmante Idee, ich werde das unterstützen“, kündigte die Staatsministerin an. Sie erachte das im Zuge eines aus ihrer Sicht dringend notwendigen Ausbaus des öffentlichen Personennahverkehrs im Großraum München für „sinnvoll“, fügte Aigner hinzu. Sehr zur Freude der anwesenden führenden Kommunalpolitiker, zu denen Aigner ausdrücklich auch Grünen-Bürgermeister Franz Heilmeier zählte. „Ich bin froh, dass auch Andersgläubige da sind“, scherzte die Staatsministerin. Applaus erhielt sie aber nicht nur dafür, sondern auch für die Ankündigung, die Digitalisierung voranzutreiben, damit Firmen wie der Gabelstapler- hersteller Crown konkurrenzfähig blieben und beste Bedingungen in einer Wachstumsregion wie München vorfänden.

Aussagen wie diese dürfte nicht zuletzt Crown-Firmendirektor Harald Thum gerne gehört haben. Thum bekannte sich zum Standort. Er sprach von einer „tollen Infrastruktur“, die man am Standort Neufahrn „gestellt gekriegt“ habe und kündigte an, dass der Gabelstaplerhersteller Crown weiterhin gedenke, in Bayern zu produzieren. Man sei bereits auf der Suche nach weiteren Flächen im Freistaat.

Ozan Iyibas, Gemeinderat in Neufahrn und Chef des CSU-Arbeitskreises Migration und Integration, zielte ebenfalls auf die günstigen Wirtschaftsfaktoren ab, die in Bayern herrschen würden. Aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote bestehe praktisch Vollbeschäftigung, konstatierte Iyibas. Auch er hielt im Zuge dessen eine Verbesserung der Infrastruktur für notwendig. Wenig überraschend: Auch Iyibas sprach sich für eine Anbindung der U-Bahn an die S1 in Neufahrn aus.

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