1. Startseite
  2. Lokales
  3. Freising
  4. Neufahrn

Auf Neufahrns Feuerwehr ist immer Verlass - trotz Kritik an der Homepage

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Eine Truppe mit ausgezeichneten Leuten: Bürgermeister Franz Heilmeier, Kommandant Reinhold Kratzl, Michael Dirrigl (15 J.), Katrin Mühlbauer (15 J.), Gerhard Eckl (35 J.), Robert Wernthaler (35 J.), Michael Hartl (15 J.), Anton Kratzl (50 J.), Vereinsvorsitzender Stefan Schlammerl und Vize-Kommandant Christian Eschlwech.
Eine Truppe mit ausgezeichneten Leuten: Bürgermeister Franz Heilmeier, Kommandant Reinhold Kratzl, Michael Dirrigl (15 J.), Katrin Mühlbauer (15 J.), Gerhard Eckl (35 J.), Robert Wernthaler (35 J.), Michael Hartl (15 J.), Anton Kratzl (50 J.), Vereinsvorsitzender Stefan Schlammerl und Vize-Kommandant Christian Eschlwech. © Fischer

8500 Stunden Dienst am Nächsten hat die Feuerwehr Neufahrn im vergangenen Jahr geleistet. Dafür gab es viel Lob. Kritik löste nur die Internetseite der FFW aus.

Neufahrn – Es waren weniger Einsätze als zuletzt, aber unabhängig davon hat die Freiwillige Feuerwehr in Neufahrn gute und ganze Arbeit geleistet im vergangenen Jahr. Zu 153 Einsätzen rückte die Truppe von Kommandant Reinhold Kratzl aus: Darunter Brandeinsätze technische Hilfeleistungen sowie Übungen und Ausbildungen. Insgesamt kommt die FFW Neufahrn damit auf über 8500 Stunden Dienst am Nächsten.

Eine stolze Bilanz, wie auch Kreisbrandrat Manfred Danner bei der Jahreshauptversammlung der Neufahrner Wehr fand. „Schon beeindruckend, auch wenn die Stundenzahl etwas zurückgegangen ist“, attestierte Danner. Ausdrücklich lobte er, dass eine Abordnung aus Neufahrn zuletzt beim großen Schneeschippen in Traunstein „jeden Tag dabei gewesen“ sei, was einen Teil dazu beigetragen habe, dass sich der Landkreis Freising so „gut verkauft“ habe.

Auch Bürgermeister Franz Heilmeier hob die Bedeutung und den Einsatzwillen der Neufahrner Feuerwehr hervor. „Wir haben gesehen, wie vielfältig das ist“, urteilte der Rathauschef über die von Vize-Kommandant Christian Eschlwech vorgelegte Leistungsbilanz. „Praktisch jede Stunde, rund um die Uhr, ist jemand aktiv gewesen“, rechnet Heilmeier respektvoll vor.

Ordentlich ins Zeug gelegt hat sich laut Jugendwart Norbert Penning auch der Nachwuchs. Es schlugen demzufolge 23 Übungen zu Buche. Nebst einer Werbeaktion beim Tag der offenen Tür. Dass solche Veranstaltungen etwas bringen, machte Penning etwa daran fest, dass sich die Mitgliederzahl der Jugendfeuerwehr jüngst „von neun auf sechzehn erhöht hat“. In Summe trug die Jugendfeuer zur Gesamtbilanz 911 Stunden bei. Mit ein Grund, warum Heilmeier in seinem Grußwort feststellte: „dass im Jugendbereich gut gearbeitet wird“.

Erfreut zeigte sich die Führung, dass man mit Michael Dirrigl im September vergangenen Jahres gleich einen Nachfolger für den aus persönlichen Gründen ausgeschiedenen Gerätewart Robert Friedrich gefunden hatte.

Befördert: Michael Dirrigl zum Oberfeuermann, Rosalie Aigner zur Oberfeuerwehrfrau und Tibor Jablonski zum Oberfeuerwehrmann.
Befördert: Michael Dirrigl zum Oberfeuermann, Rosalie Aigner zur Oberfeuerwehrfrau und Tibor Jablonski zum Oberfeuerwehrmann. © Fischer

Dirrigl war ein gefragter Mann. Zum einen galt es, seine Beförderung zum Löschmeister zu würdigen, zum anderen zeichnete man ihn für 15 Jahre aktive Dienstzeit aus. Die Urkunde erhielt er zusammen mit anderen aus den Händen des Feuerwehrvereinsvorsitzenden Stefan Schlammerl.

Am Ende gab es noch Kritik daran, dass die Homepage der Freiwilligen Feuerwehr seit eineinhalb Jahren praktisch blockiert, respektive in Arbeit ist. Ernest Lang, ehemals Oberlöschmeister, monierte, dass eine funktionierende Homepage für eine Feuerwehr dieser Größenordnung „schon wichtig wäre“. Man gelobte Besserung. Lang bestand abschließend darauf seinen Einwand ins Protokoll aufzunehmen.

Alexander Fischer

Auch interessant

Kommentare