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Sie leiten das Bürgerforum Fürholzen: (von links) Brigitte Seidenberger, Erika Lindermeier, Franz Sedlbauer, Helga Seidenberger, Miriam Lindermeier, Dagmar Leinberger, Monika Holzer, Renate Marker und Gerhard Holzer.

Jahreshauptversammlung des Bürgerforums Fürholzen

Erst die Dorferneuerung, dann die Ideen

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Es war ein ruhiger Abend beim Bürgerforum Fürholzen. Der Verein, der so etwas wie die Stimme des Neufahrner Ortsteils ist, hat wenig brisante Themen auf dem Tisch. Ein Grund: Neue Projekte werden erst wieder angestoßen, wenn die sich auf der Zielgerade befindende Dorferneuerung abgeschlossen ist.

Fürholzen – In das Bild passten auch die Neuwahlen der Vorstandschaft, die nur einen formalen Akt darstellten. Der Verein setzt auf Kontinuität an der Spitze, weshalb die Vorsitzende Miriam Lindermeier und ihre Stellvertreterin Helga Seidenberger in den Ämter bestätigt wurden. Auch Erika Lindermeier bleibt Kassier. Lediglich Dana Bachmeier hörte nach zehn Jahren als Schriftführerin auf und wurde durch die bisherige Beisitzerin Brigitte Seidenberger ersetzt. In dem fünfköpfigen Beirat kam neben den bisherigen Mitgliedern Monika Holzer, Renate Marker, Dagmar Leinberger und Franz Sedlbauer noch Gerhard Holzer neu dazu.

Die Vorsitzende Miriam Lindermeier erklärte, dass der Verein bis zum Abschluss der Dorferneuerung keine neuen Projekte anstoßen wird. Viele Mitglieder sind auch dauerhaft engagiert in Arbeitsgruppen, die sich ständig Gedanken machen über die Lärmbelastung des Ortes durch Flugzeuge oder die Autobahn und andere Themen wie die Ortsverschönerung. Die letzte Maßnahme für den Ort waren die Benennungen und Schilder für zwei Wege. Der Schroederweg etwa entstand aus einem viel genutzten Trampelpfad, an dem die Vereinsmitglieder in Eigenarbeit eine Treppe bauten (wir berichteten). Diese wird per technischer Instandhaltung und liebevoller Bepflanzung betreut.

Eine touristische Attraktion Fürholzens ist der Rundweg, der in Anlehnung an einen historischen Flurnamen den Titel Herbstbreitenweg bekam. Dieser ist für Wanderer auch wegen seiner Steigung durchaus eine Herausforderung – belohnt für die Anstrengungen dann aber mit einem tollen Blick auf die Landeshauptstadt München.

Fazit: „Wir haben schon noch die eine oder andere Idee“, sagt Miriam Lindermeier, die an der Spitze des 70 Mitglieder fassenden Bürgerforums steht.

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