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Für „Fair Trade“ ausgezeichnet: Marianne Buckl, Christa Biebl, Ortssprecher Norbert Manhart, Katharina Scherer, Ortssprecherin Manuela Aigner und Andrea Kaehs (v. l.). Nicht auf dem Bild Arbeitskreis-Mitglied Katja Krist. 

Neujahrsempfang mit Preisverleihung

Es grünt so grün wenn Neufahrns Blüten blühen

Die Neufahrner Grünen sind auf einen „grünen Zweig“ gekommen. Bei ihrem 5. Neujahrsempfang hat man erstmals einen gleichnamigen Preis vergeben. Erhalten hat die Auszeichnung der Arbeitskreis „Eine Welt“ der Pfarrei St. Franziskus, der „Fair Trade“-Produkte verkauft.

Neufahrn – Dass man auch in politischer Hinsicht auf einen grünen Zweig gekommen ist, dafür sprachen beim Neujahrsempfang Redebeiträge von Bürgermeister Franz Heilmeier und von Gemeinderat Norbert Manhart. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Katharina Schulze, entwarf die Vision von einem Bayern, in dem die Grünen alsbald für wahrlich blühende Landschaften sorgen könnten.

Manhart, der sich mit der Moderatorin des Neujahrsempfangs, Manuela Aigner, das Amt des Ortssprechers teilt, hob die Erfolge, die man 2017 zusammen mit den anderen Fraktionen im Gemeinderat erzielen hat können, hervor. Als herausragendes Beispiel nannte er Bauprojekte im Bereich der sozialen Einrichtungen. So habe man bei der Kinderkrippe am Keltenweg und beim Kindergarten am Sportplatz Personalwohnungen mit eingeplant, um den Personalmangel in den Griff zu bekommen. Dass man im Bereich Gewerbeansiedlung nicht weiter auf Logistik gesetzt, das hat sich laut Manhart bezahlt gemacht. Den Nova-Gewerbepark maß der Ortssprecher in diesem Zusammenhang besondere Bedeutung bei. Als „ÖPNV-Meilenstein“ stellte Manhart die Einführung der neuen Buslinie 692 dar.

Heilmeier räumte einmal mehr mit dem Stigma auf, Neufahrn wäre im Vergleich zu anderen Gemeinden der Flughafenregion so etwas wie das Armenhaus. „Wir haben eine deutlich bessere finanzielle Situation“, sagte der Grünen-Rathauschef. Zu den Erfolgen der jüngst in Neufahrn betriebenen Politik zählte Heilmeier nicht zuletzt Projekte, die der Förderung des Zusammenhalts und der Gemeinschaft innerhalb der Bevölkerung dienten. Hier nannte er beispielsweise das im Bau befindliche Gemeinschaftshaus in Fürholzen.

Die Freude bei den Preisträgern über die erstmals verliehe Auszeichnung „Grüner Zweig“ war groß. Für den Arbeitskreis erklärte Pfarrer Wolfgang Lanzinger: „Wir können viele Probleme nur von unten lösen“. Der Arbeitskreis „Eine Welt“ verkauft nach dem Gottesdienst

Produkte aus fairem Handel. Der Erlös ist für wohltätige Zwecke bestimmt. Der „Grüne Zweig“ ist wörtlich zu verstehen. Mit dem Gegenwert der Auszeichnung soll ein Baum gepflanzt werden.

Alexander Fischer

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