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Neu formierte Führungsriege: Bürg ermeister Franz Heilmeier, stellvertretender Vorstand Stephan Brenninger, Vorstand Franz Rauch und Betriebsleiter Antonio Campos. 

Neue Vorstände beim Freizeitpark

„Fachlich erstklassige Lösung“: Neue Spitze beim Freizeitpark Neufahrn

Das Kommunalunternehmen Freizeitpark Neufahrn hat eine neue Führungsriege: Franz Rauch und Stephan Brenninger stehen nun an der Spitze. Mit dieser Personalie wurde auf eine Anregung des Kommunalen Prüfungsverbands reagiert.

NeufahrnMit der Selbstkontrolle ist das so eine Sache. Das dachte sich wohl auch der Bayerische Kommunale Prüfungsverband, als der die Mehrfachtätigkeit der Gemeinderäte Manuela Auinger (SPD) und Hans Mayer (CSU) monierte. Beide sind im Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens „Freizeitpark Neufahrn“ tätig und waren bis vor kurzen auch noch dessen Vorstandsduo. „Üblich, aber nicht ganz sauber“, erklärte Bürgermeister Franz Heilmeier am Freitagvormittag bei einer Pressekonferenz im Freizeitbad neufun (das wegen Wartungs- und Renovierungsarbeiten noch bis Donnerstag, 16. August, 15 Uhr, geschlossen ist). Will heißen: Man hätte noch nicht eingreifen müssen, hat aber dennoch auf die Anregung der Prüfer reagiert und eine andere, weil in jeder Hinsicht unproblematische Lösung gefunden.

Heilmeier stellte nämlich am Freitag den Geschäftsleiter des Wasserzwecksverbands Freising-Süd, Franz Rauch, und dessen Stellvertreter Stephan Brenninger als Nachfolger von Mayer und Auinger vor. Letztere verbleiben im Verwaltungsrat, wie Heilmeier feststellte. Wie die beiden neuen Vorsitzenden unisono versicherten, werden sie sich die Zeit, etwa zwei Stunden in der Woche, zusätzlich zu ihrer Tätigkeit beim Wasserzweckverband nehmen. „Es ist Kontrolle, und es geht darum, Feststellungen zu machen“, umschrieb Rauch seine neue Aufgabe. Als Beispiele nannte er etwa den Umgang mit Beschwerden oder die Problematik mit der Parkplatzsituation vor dem Freizeitbad neufun sowie vor der Käthe-Winklmann-Halle. Die Turnhalle, respektive deren Ertüchtigung, steht laut Rauch ebenfalls auf der Agenda. Selbst eine Komplettsanierung wollte der Vorstand in diesem Zusammenhang nicht ausschließen.

Heilmeier betonte indes, dass es „völlig klar“ und nach wie vor politischer Wille sei, das Freizeitbad und den Freizeitpark in Neufahrn zu erhalten. Die dafür notwendigen 700 000 Euro im Jahr seien seiner Ansicht nach gut angelegtes Geld. „Das gehört für die zweitgrößte Gemeinde im Landkreis dazu“, bekräftigte Rauch. Zum Ausscheiden von Auinger und Mayer aus dem Vorstand des Kommunalunternehmens „Freizeitpark“ und ihrem Verbleiben im Verwaltungsrat erklärte Rauch noch: „Die Nähe bleibt trotzdem erhalten.“

„Ich bin heilfroh über diese fachlich erstklassige Lösung“. Das Arrangement mit Rauch und Brenninger hat man erst einmal bis zum 30. September 2020 getroffen. 

Alexander Fischer

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