Ausgebildet und Ausgesandt: Weihbischof Wolfgang Bischof, Mentor Johannes Hagl, Pastoralreferentin Magdalena Dobler, Mentorin Sylvia Schwaiger, Pfarrer Wolfgang Lanzinger, Pastoralreferentin Christina Petersen, Ausbildungsleiterin Irmi Gruber und Pastoralreferent Raoul Rossmy bei der Aussendungsfeier in St. Franziskus (v. l.).

Aussendungsfeier für Pastoralreferenten in St. Franziskus

Gewappnet, um Beistand zu leisten

An konkrete Orte, zu konkreten Gelegenheiten gehen, Umbrüche mitgestalten. So lautete die zentrale Botschaft von Weihbischof Wolfgang Bischof an die frisch gebackenen Pastoralreferenten. Die Ausgesandten nahmen die Herausforderung an. Alle sagten: „Ich bin bereit“.

Neufahrn – Es war eine ganze Menge fleißiger Hände vonnöten, um den großen Stehempfang im Anschluss an die Aussendung und den feierlichen Gottesdienst vorzubereiten. Die Kirche war während der Messe voller Gläubiger, und man lud hinterher alle ein „weiterzufeiern“, wie es Raoul Rossmy in seiner Dankesrede vor der versammelten Kirchengemeinde formulierte.

Beim Sektempfang nach der offiziellen Aussendung der Pastoralreferenten Magdalena Dobler, Christina Petersen und Raoul Rossmy ging es betont locker zu. Man hatte sich der geistlichen Gewänder entledigt, trug Alltagskleidung und plauschte bei Sekt und Fingerfood.

Angerichtet hatten dies Helfer aus allen beteiligten Pfarreien, in denen die neuen Pastoralreferenten tätig sind. Für Dobler wird dies Eching, für Rossmy München und für Petersen Rosenheim sein. Die Ausgesandten schienen froh zu sein, sich ein wenig entspannen zu können, nach eineinhalb Stunden, in denen sie zusammen mit Bischof, Ausbildern und Pfarrei eine Messe gefeiert und vor allem ein Glaubensbekenntnis abgegeben und ihre Bereitschaft erklärt hatten.

Einzug gehalten: Die gesamte Kirchengemeinde war auf den Beinen, als es darum ging, die in der Pfarrei ausgebildeten neuen Pastoralreferenten der Erzdiözese ihrem Auftrag gemäß in Amt und Würden zu setzen.

Dass Pastoralreferenten und deren Ausbildung in Neufahrn schon eine lange Tradition haben, darauf wies Pfarrer Wolfgang Lanzinger gleich zu Beginn des Gottesdienstes hin. „Von der ersten Stunde an“ habe die Pfarrei die Möglichkeit wahrgenommen, auf diesen Berufszweig zurückzugreifen, in dem Theologen in der Seelsorge und in der Sakramentsvorbereitung tätig sind.

Zwei Jahre lang hat die Ausbildung der drei jetzt ausgesandten Pastoralreferenten gedauert. Bezeichnend dafür, dass sie erfolgreich waren und auf was sie sich jetzt einstellen müssen, waren die Worte von Martin Holzner. Der Sprecher der Berufsgruppe prophezeite, dass ihnen nicht alles „hell und glänzend, sondern teils auch dunkel und matt“ erscheinen werde. Ganz so, wie es ein von Rossmy aus gegebenem Anlass gemaltes Bild versinnbildlichte. Das Gemälde zierte das ausgehändigte Programm und war vor dem Altar aufgestellt. Es zeigte den Himmel, das Firmament von seinen hellen, aber auch von seinen dunklen Seiten.

Raoul Rossmy war es auch, der sich im Namen aller drei Ausgesandten für die Unterstützung bedankte, die ihnen während ihrer Ausbildungszeit widerfahren war. Auch und vor allem „bei den Menschen, bei denen wir uns jetzt zwei Jahre lang ausprobieren durften“, sagte der Sprecher des überglücklich wirkenden Trios. Dafür gab es durch die Bank tosenden, anhaltenden Applaus.

Alexander Fischer

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