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Fahren mit dem Teufelsrad: (v. l. vorne) Walt er Thumann (Regisseur), Melanie Hagn („Die flotte Liesl“ - Elisabeth Bauer), Isabella Lachner („Da Deifi“ – Balbina Freudhäuser/Teufelsrad), Christina Thumann (Souffleuse), Verena Schuhbauer („Mademoiselle Chantal“ – Rosi Griebel/Seiltänzerin), hinten (v. l.): Hans Halbinger (Musikant Peter), Josef Geil (Bote), Harald Hecher („Da große Rudini“ – Rudi Meier/Wirtssohn und Zauberer), Martin Hierhager (Musikant Paul); nicht auf dem Bild: Christopher Aichinger („Da Wachtl-Heinze“ – Heinrich Karrenberger/Kontrolleur), Markus Loibl („Da scharfe Leo“ – Leonhard Kluge).

Maibaumfreunde Giggenhausen

„Im Teufelsrad ist’s lustig“ – und auf der Bühne auch

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Die Theatergruppe der Maibaumfreunde hat sich heuer was Besonderes einfallen lassen: Aufgeführt wird die Komödie „Im Teufelsrad ist’s lustig“ aus der Feder des Münchner Autors Winfried Frey, die 2015 uraufgeführt wurde.

Giggenhausen – Die turbulente Handlung spielt diesmal nicht in einer Bauern- oder Handwerkerstube oder einem Wirtshaus, sondern im Schaustellermilieu auf dem Oktoberfest Anno 1910 – und hat damit einen historischen Bezug. Damals wurde das Oktoberfest bereits 100 Jahre alt. Zur Jubiläums-Wiesn hat sogar Prinzregent Luitpold von Bayern höchstpersönlich seine Anwesenheit angekündigt.

Bereits im Vorfeld des großen Ereignisses geht es ordentlich rund unter den Schaustellern, denn Balbina Freudhäuser, genannt die Teufelin, will mit ihrem erstmals präsentierten „Teufelsrad“ den traditionellen Stammplatz vom Schichtl einnehmen, wie der Messerwerfer, „der scharfe Leo“, zugleich Chef der Truppe, erfahren hat. Die Würze erhält das Bühnengeschehen durch allerlei zwischenmenschliche Verwicklungen. Neben Eigennutz und Egoismus spielt auch die Liebe eine tragende Rolle dabei und alle Zutaten zusammen ergeben eine unterhaltsame Komödie. Mehr soll dazu noch nicht verraten werden. Nur so viel noch: Dem Oktoberfestbesucher wird noch heute der Ausgang der damaligen Irrungen und Wirrungen vor Augen geführt.

Wer nicht bis zur nächsten Wiesn warten will, ist herzlich zur Premiere des Lustspiels am 17. März oder zu einem der weiteren Aufführungstermine beim Metzgerwirt in Giggenhausen eingeladen. Die Proben unter der bewährten Regie von Walter Thumann laufen schon unter Volldampf – und das Ensemble ist mit großem Engagement, aber auch viel Spaß an der Freude dabei.

Zur Attraktivität des Stückes trägt sicherlich bei, dass Ausschnitte aus dem echten Schichtl-Programm übernommen werden. Neu und eine echte Herausforderung für die Akteure sind heuer die Gesangseinlagen, die jeder einzelne zum Besten geben muss. Begleitet werden die Lieder von den beiden Musikanten Peter und Paul (alias Hans Halbinger mit dem Akkordeon und Martin Hierhager mit Gitarre).

Besonders gereizt an dem Stück, so Regisseur Walter Thumann, habe ihn die Mischung aus historischem Hintergrund und realem Zeitbezug – und die Tatsache, dass es die uralten Wiesn-Attraktionen noch heute gibt. Mehr dazu auch online auf der Homepage unter www.maibaumfreunde.de.

Aufführungstermine: Samstag, 17. März, 20 Uhr (Premiere); Sonntag, 18. März, 17 Uhr; Freitag, 23. März, 20 Uhr; Samstag, 24. März, 19 Uhr; Sonntag, 25. März, 18 Uhr. Vorverkauf ab 3. März täglich außer dienstags ab 11 Uhr beim Metzgerwirt. Erwachsene zahlen acht Euro, Kinder (unter 12 Jahren) vier Euro; Kleinkinder (unter 5) sind frei.

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