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Bürgerversammlung in Giggenhausen

Immer mit der Ruhe

Rathauschef Franz Heilmeier schlug moderate Töne an bei der Bürgerversammlung in Giggenhausen. Er sprach sich für ein Miteinander aus, setzte Schwerpunkte im zwischenmenschlichen Bereich. Das kam an. Frei nach dem Motto: Öfter mal was Neues.

Giggenhausen – Die harten Fakten hob sich Heilmeier bis zum Schluss seines gut einstündigen Berichts auf. Aber auch beim Thema „Finanzen“ lies es der Rathauschef mit wenigen Zahlen und graphischen Darstellungen bewenden. Als Beispiele für eine positive Entwicklung nannte Heilmeier die Gewerbesteuerentwicklung. Die sei jetzt immerhin auf knapp sieben Millionen Euro angestiegen. Ein Aufwärtstrend, wie der Rathauschef fand. Von einem „Armenhaus im Süden“ könne im Falle von Neufahrn nicht mehr die Rede sein. Er führte dies unter anderem auf die Gewerbeentwicklung zurück, wie im Bereich des ehemaligen Avon-Geländes.

Heilmeier legte diesmal Wert auf Themen wie „Zusammen leben“, auf ein Miteinander in der Gesellschaft, durch das man viel bewegen könne, wie er etwa mit dem Hinweis auf den Gemeinde-stadel in Giggenhausen deutlich machte.

Zu den Themen, die den Giggenhausenern auf den Nägel brannten, zählen Biber, die sich unter Wegen durchgraben und so Löcher verursachen. Ein Problem, das auch Ortssprecher Christoph Aichinger nicht verborgen blieb. Es gelte, die Schäden auf alle Fälle zu melden, schlug er vor. Aichinger forderte zudem, dass man eher Bescheid bekommen sollte, wenn Kabel im Bankett verlegt würden. Bauern könnten sich ansonsten nicht darauf einstellen und nicht auf ihre Felder kommen, monierte der Ortssprecher.

Bei der alten Radarstation, die teilweise einer öffentlichen Nutzung zugeführt werden soll, läuft es noch nicht ganz rund, wie Heilmeier auf Anfrage erklärte. Wenn es soweit ist, soll es jedoch ein Einweihungsfest geben.

Kritik, dass es in anderen Rathäusern schneller geht, wenn man zum Beispiel eine Straße sperren lassen will, weil eine Wärmeleitung verlegt werden muss, nahm man seitens der Verwaltung zur Kenntnis. Einen Vorschlag, ein Ruftaxi für ältere Leute einzurichten, griff Neufahrns Gemeindechef dahingehend auf, dass man doch „ein Haltebankerl“ einrichten könne, von dem aus die Möglichkeit besteht, sich mitnehmen zu lassen.

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