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„Der Verein lebt nach wie vor“: Ernest Lang und Co. bleiben an der Spitze

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Von: Andreas Beschorner

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Ist noch aktuell: Das Foto von 2020
Deja-vu-Erlebnis: Vorsitzender Ernest Lang (r.) hätte sich auch heuer gern mit dem wiedergewählten „Vize“ Stephan Mokry (l.) und der ebenso bestätigten Schriftführerin Erika Hinterberger (Mitte) auf ein Foto gestellt. Beide fehlten jedoch bei der Versammlung. Aber es gibt ja noch das Bild von 2020, als das Trio in die zweijährige Amtszeit ging. © zz

Reibungslos verliefen die Neuwahlen beim Neufahrner Heimat- und Geschichtsverein. Und das, obwohl die meisten Vorstandsmitglieder beim Jahrestreffen fehlten.

Neufahrn -„Einschränkungen“ – das war das meistverwendete Wort bei der Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Neufahrn am Dienstag. Doch auch wenn Corona das Vereinsleben sehr stark beeinflusst hat, zum Erliegen kam es nicht, wie Vorsitzender Ernest Lang im Gasthof Maisberger betonte, als die Mitglieder auch zur Neuwahl des Vorstands aufgerufen waren.

Zehn Jahre nach seiner Gründung „lebt der Verein nach wie vor“, hatte Lang die Mitglieder begrüßt, bevor er einen kurzen Bericht zum vergangenen Jahr abgab. Dass Gemeindearchivarin Martina Paringer Neufahrn gen Hallbergmoos verlassen habe, sei bedauerlich, dass die halbe Stelle ab Oktober aber wieder neu besetzt werde – was Bürgermeister Franz Heilmeier dann auch bestätigte –, sei erfreulich. Und auch wenn Lesungen, Vorträge und Führungen im Vorjahr ausfallen mussten, habe man doch beispielsweise den Krippenweg oder auch das Adventsmusizieren abhalten können, berichtete Lang, indem er den Jahresbericht der erkrankten Schriftführerin Erika Hinterberger verlas.

Die Schatzmeisterin geht mit einem Plus

Finanziell steht der Heimat- und Geschichtsverein Neufahrn durchaus gut da, habe man das Jahr 2021 doch mit einem Plus von 2820 Euro abschließen und so den Kassenstand auf insgesamt rund 18 600 Euro steigern können. Das teilte Schatzmeisterin Marianne Rudzki in ihrem letzten Kassenbericht mit.

Eine Sache von wenigen Minuten und eine unkomplizierte Angelegenheit war die Neuwahl des Vorstands: Ernest Lang stellte sich abermals zur Wahl, war aber der Einzige aus der engeren Führungsriege, der auch persönlich anwesend war. Sein bisheriger und auch wiedergewählter Stellvertreter Stephan Mokry hatte die Teilnahme an der Versammlung ebenso absagen müssen wie die alte und neue Schriftführerin Erika Hinterberger und die neue Schatzmeisterin Maria Eckl. Besitzer bleiben Renate Singer, Markus Funke und Harald Printz. Alle Personen wurden „in einem Aufwasch“, sprich: im Block und offen gewählt.

„Es passiert was“ in Sachen Mesnerhaus

Viele Fotos, vor allem aber auch gute Nachrichten gab es dann von Lang und Heilmeier in Sachen Mesnerhaus: „Es passiert was“, freute sich Lang, betonte abermals, wie wichtig die Sanierung des Denkmals mit seinem hohen Identitätsfaktor für „das alte Neufahrn“ sei, und hob hervor, dass der Abschluss der Sanierungsarbeiten für Frühjahr 2023 anvisiert sei.

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Bürgermeister Franz Heilmeier sagte, dieser Zeitplan sei „belastbar“, man sei auf einem „guten Weg“ zu einem „absoluten Schmuckstück“. Ein Schmuckstück, das 2,2 Millionen Euro wert sein dürfte, wie Heilmeier hinzufügte, der freilich auch auf rund 50 Prozent Zuschüsse aus der Städtebauförderung hofft.

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