Zehn Jahre Jugendband „The Circle’s End“

Der Kreis dreht sich weiter

Die Jugendband der Pfarrei St. Franziskus feiert Jubiläum – und hat ziemlich Karriere gemacht. Erst spielte „The Circle’s End“ bei Gottesdiensten und Hochzeiten, dann beim Jugendkorbinian im Freisinger Dom. Jetzt besteht sogar die Chance, bei einer großen Wallfahrt in Rom aufzutreten.

Neufahrn – Es gab mal eine Rockband, die nannte sich bei ihrer Wiedergründung „Ten Years After“. So etwas steht bei „The Circle’s End“ nicht zu befürchten. Eine Auflösung schon gar nicht. Auch wenn man bereits zehn Jahre zusammenspielt und es Veränderungen in der Besetzung gab, bleibt man sich und seinem Namen treu.

Der hat sich nämlich ganz schön etabliert – in Neufahrn, im Landkreis und weit darüber hinaus. Dass die Band beileibe nicht nur Kirchenlieder spielt, das zeigte sich am Samstag bei der Jubiläumsfeier im Franziskussaal. Da waren auch Hits von Nena oder Robbie Williams zu hören. Außerdem traten Gastmusiker wie der Solokünstler „Paprika“ auf, dessen Repertoire von Elvis Presley bis „Metallica“ reicht, und die Freisinger Bluesrock-Band „Midlife or Crisis“ – was bei den 150 Fans ebenfalls gut ankam.

Dass die Jugendband der Pfarrei etwas ganz Besonderes ist, davon zeigten sich auch Bürgermeister Franz Heilmeier und Pfarrer Wolfgang Lanzinger überzeugt. „Ich bin stolz und dankbar, dass es euch gibt“, sagte Heilmeier, der die Band noch aus seiner Zeit als Jugendseelsorger kennt. Lanzinger brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass die „Circles“ eingeladen wurden, anlässlich der großen Korbinianswallfahrt zu spielen.

Das Repertoire beim Jubiläumskonzert umfasste über ein Dutzend eigens arrangierter und auf die Band abgestimmte Kirchenlieder. Darunter auch die eine oder andere Nummer zum Mitsingen. Nicht wenige der Lieder waren von rhythmischem Klatschen begleitet – natürlich auch das eingängige MottoLied zur Korbinianswallfahrt, das den Titel „Einmal im Jahr“ trägt.

Dass man als Jugendband einer Pfarrei so lange zusammenbleibt, ist laut Frontfrau Manuela Maier durchaus selten. Im Fall der „Circles“ liege das wohl daran, dass man auch privat viel miteinander unternehme. Ans Aufhören denkt bei dieser Band jedenfalls keiner. Ganz im Gegenteil, gerade ist man dabei, eine „Bandhymne“ zu schreiben, die etwa den Titel „Unser Kreis dreht sich“ tragen soll. Die könnte man dann ja gut bei besagter Ministrantenwallfahrt in Rom spielen. Das steht aber laut Maier noch gar nicht fest. Zuzutrauen wäre es den „Circles“ allemal.

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