Gesundheitliche Probleme: Franz Beckenbauer ist nicht vernehmungsfähig

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Bald wird in Massenhausen das neue Pfarrheim gebaut.

Aus dem Gemeinderat

Warum der Pfarrheim-Bau ein „Jahrhundertprojekt“ für Massenhausen ist

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Das wird ein großer Wurf: Wenn in Massenhausen das neue Pfarrheim entsteht, dann wird auch die gesamte Ortsmitte umgestaltet. Das hat am Montag der Neufahrner Gemeinderat einstimmig beschlossen.

Neufahrn/Massenhausen – Die Ideen, die Alexandra Steurer dem Gemeinderat präsentierte, waren groß: Weil die bestehenden Räumlichkeiten in Massenhausen den heutigen Anforderungen an die zentrale Verwaltung einer Pfarrei und eines Pfarrverbands nicht mehr genügen, weil der Raum zu wenig und auch nicht alters- und behindertengerecht sei, habe man vor zwei Jahren den Bau eines Pfarrheims in die Wege geleitet, so die Verwaltungsleiterin des Pfarrverbands. Inzwischen liege das Konzept für den Raumbedarf und eine Grobkostenschätzung vor, ein Teil des Weges sei zurückgelegt, aber noch ein großes Stück des Berges liege vor den Verantwortlichen. Wichtig: Man wolle kein reines Pfarrheim errichten, sondern eine „Begegnungs- und Versammlungsstätte“ schaffen, eben weil man in einem lebendigen und wachsenden Dorf wie Massenhausen kirchliches und weltliches Leben nicht trennen könne. Diverse Vereine hätten bereits ihr Interesse bekundet, das Gebäude mitzunutzen.

„Teilweise lebensgefährliche Verkehrssituation“ wird entschärft

Doch damit nicht genug: Das Projekt sollte auch dazu genutzt werden, in einer Art Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der Gemeinde eine neue Ortsmitte entstehen zu lassen, die den Ortskern aufwerte und vor allem auch die gefährliche Verkehrsführung an dieser Stelle behebe. Das freilich wäre der Part der Gemeinde. Fazit Steurers: Der geplante Neubau des Pfarrheims sei eine große Chance, das Dorf zu entwickeln. Ortssprecher Otto Radlmeier sah das genauso: Die Neugestaltung der Ortsmitte und das Konzept eines Bürgerhauses seien wichtig – zumal das Gasthaus Hepting seinen Saal aufgegeben habe. Radlmeier betonte allerdings, dass das Pfarrheim in keinem Fall eine Konkurrenz zur Gastwirtschaft, zum Feuerwehrhaus oder auch zum Sportheim sein wolle, die aber eben „weit draußen“ lägen und nicht behindertengerecht seien. Radlmeier sprach gar von einem „Jahrhundertprojekt“, das zudem auch die „teilweise lebensgefährliche Verkehrssituation“ wesentlich verbessern könne.

Zustimmung aus allen Fraktionen

Mit der Idee eines gemeinsamen Projekts von Erzdiözese und Gemeinde stießen die Massenhausener bei Neufahrns Räten auf offene Ohren: Bürgermeister Franz Heilmeier sagte, das Projekt sei bis hierher „von guter Hand zusammengeführt“ worden. Burghard Rübenthal (CSU) betonte, das Vorhaben könnte „zu beiderseitigem Vorteil“ sein, die Gemeinde solle sich auf jeden Fall dazu entschließen, die Ortsmitte aufzuwerten. Rübenthal regte aber auch an, in das Pfarrheim vielleicht eine Wohnung zu integrieren, um dadurch möglicherweise leichter Personal für die Kindertagesstätte zu bekommen. Beate Frommhold-Buhl (SPD) betonte, man sei schon vor eineinhalb Jahren vor Ort gewesen, habe das Projekt damals schon für „sehr sinnvoll“ erachtet. Auch Florian Pflügler (ÖDP) würde sich „sehr freuen“, wenn sich die Gemeinde beteilige und ihren Teil zur Umgestaltung der Ortsmitte beitrage. Für die FW machte es Josef Eschlwech ganz kurz: „Wir unterstützen es.“

Und so stand dem einstimmigen Grundsatzbeschluss, dass der Gemeinderat das Projekt des Pfarrheimbaus unterstütze, dass man Vereine, die dort eine dauerhafte Bleibe erhalten, nach den Sportförderrichtlinien der Gemeinde fördere, und dass man vor allem nach Fertigstellung des Pfarrheims die Platzneugestaltung und Verkehrsführung anpacken werde, nichts mehr im Wege.

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