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„Vorzeigeschüler“: (v. l.) Alexander Rattenberger, Johannes Steinberger, Regina Maier, Julia Hofer und Annette Seitz.

Fünf „Vorzeigeschüler“

Quintett mit Traumschnitt: Am OMG Neufahrn freuen sich fünf Abiturienten über 1,0

  • Andreas Beschorner
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Alexander Rattenberger, Johannes Steinberger, Regina Maier, Julia Hofer und Annette Seitz sind die fünf „Vorzeigeschüler“ des OMG Neufahrn. Corona konnte ihnen nichts anhaben.

Neufahrn – 95 Abiturienten am Oskar-Maria-Graf-Gymnasium (OMG) in Neufahrn haben einen beachtlichen Gesamtschnitt von 2,15 hingelegt. Nicht unwesentlich dazu beigetragen hat ein Quintett, das die Traumnote von 1,0 erreicht hat – trotz, vielleicht auch ein bisschen wegen Corona.

Abi in Corona-Zeiten war nicht schwieriger

Julia Hofer heißt eine der „Vorzeigeschüler“, wie die fünf von ihren Mitschülern herzlich und humorig begrüßt wurden. 18 Jahre jung ist die Echingerin, die schon genau weiß, dass sie im Oktober in München ein BWL-Studium beginnen wird. In welche Fachrichtung es dann gehen soll, weiß sie allerdings noch nicht. Das entscheidet sie, wenn sie zum Masterstudiengang antritt. Abi in Corona-Zeiten – das sei für Julia Hofer nicht schwieriger gewesen. „Nicht schön“ sei allerdings gewesen, dass sich das Abitur deshalb so lange hingezogen habe. Und schade sei es, dass deswegen der Abi-Streich und der Abi-Ball ausfallen müssten.

Ebenfalls eine 1,0 steht im Zeugnis von Regina Maier (18). Sie kommt aus Hallbergmoos und gibt zu, noch nicht genau zu wissen, wohin sie ihr beruflicher Weg einmal führen soll. Sie werde erst einmal reisen, sobald es die Lage zulasse und Corona „vorbei“ sei, werde dann in verschiedene Bereiche „reinschnuppern“ und dazwischen jobben. Angesichts der Krise habe das Abitur schon „gepasst“. Lieblingsfach? Kunst.

Alexander Rattenberger wird ab Oktober Medizin an der LMU studieren. Eindeutiges Berufsziel also: Arzt. Nur welche Fachrichtung der 18-jährige Mintrachinger dann einschlagen wird, sei noch nicht klar. Abi mit Corona oder ohne – das habe für ihn keinen Unterschied gemacht, sagt er. Seine Lieblingsfächer waren Chemie und Latein.

„Praktisch, dass wir mehr Zeit hatten“

Annette Seitz ist mit ihren 17 Jahren die Jüngste im 1,0-Quintett. Auch sie hat schon klare Pläne für die nähere Zukunft: Sie wird in München Bioinformatik studieren. Sport sei das Fach gewesen, das sie am wenigsten gemocht habe, Favoriten der Mintrachingerin seien Chemie, Biologie und Latein gewesen. Dass sie ihre Hochschulreife in Corona-Zeiten ablegen musste, habe sie gar nicht als so schlimm empfunden: „Es war praktisch, dass wir mehr Zeit hatten.“

Der Fünfte im Bunde heißt Johannes Steinberger, ist 18 Jahre alt und kommt ebenfalls aus Mintraching. Physik nennt er als sein Lieblingsfach, weshalb es auch nicht verwundert, dass er im Herbst ein Physikstudium an der LMU startet. Doch Physiker will Steinberger nicht werden. Sein Berufsziel ist, im Auswärtigen Dienst tätig zu sein. Und dafür sei es „egal“, welches Studium man absolviert habe, Hauptsache man habe am Ende seinen Master. Musik wäre für Steinberger da nicht infrage gekommen: Das sei wahrlich nicht sein liebstes und bestes Fach gewesen. 

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Eine Feier von Abiturienten am Moosburger Aquapark nahm ein jähes Ende: Nach einem Notfall löste die Polizei die Party mit Hunderten Gästen auf. Jetzt lobt die einsatzleitende Beamtin die Jugendlichen.

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