Eine Frau bedient ein Handy.
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Per App können sich die Neufahrner auf dem Laufenden halten, über das, was in ihrer Gemeinde passiert. Symbolbild

„Absolut naheliegende Lösung“

„Bayern App“ wird zur „Bürger*innen“-App: Kommunikation in Neufahrn soll digitaler werden

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Der SPD-Antrag wird bald Realität: Neufahrn bekommt eine „Bürger*innen“-App.

Neufahrn – In Neufahrn gibt es bald eine „Bürger*innen-App“. Was die SPD schon im Oktober beantragt und der Gemeinderat dann für eine Überprüfung beschlossen hat, wird nun Realität: Die von der bayerischen Digitalministerin Judith Gerlach im Februar vorgestellte „Bayern App“ wird übernommen, der Prüfauftrag an die Verwaltung ist damit erledigt, Neufahrn bekommt die App.

Verwaltung und Bürger sollen sich gegenseitig informieren

Der SPD und auch den Räten, die vor rund einem halben Jahr geschlossen dem Antrag der Genossen zugestimmt hatten, ist die einfache und direkte Kommunikation zwischen Verwaltung und Bürgern wichtig. So soll etwa die Verwaltung Informationen auf diese Weise schnell, unkompliziert und einfach an den Mann beziehungsweise die Frau bringen können, aber auch die Einwohner die Verwaltung und ihre Mitbürger über wichtige Ereignisse wie Straßensperrungen und Wasserrohrbrüche in Kenntnis setzen können.

Die Verwaltung, so wurde am Montag im Gemeinderat geschildert, habe sich nach dem Prüfauftrag hinter die Sache geklemmt und diverse Möglichkeiten und Angebote unter die Lupe genommen. Doch dann sei die „Bayern App“ vorgestellt worden, die ideal sei als Basis für die künftige Kommunikation auf diesem Weg zwischen Bürgern und Verwaltung. Das habe auch der Digitalreferent der Gemeinde, Frank Langwieser (CSU), so gesehen. Für Bürgermeister Franz Heilmeier ist die Übernahme der „Bayern App“ die „absolut naheliegende Lösung“.

„Unverzichtbares Instrument für Bürgerbeteiligung“

Auch Maximilian Heumann (SPD) sagte, diese Variante sei ein gutes „Grundgerüst“. Sehr erfreulich sei, dass man nun keine zusätzlichen Kräfte zur Erstellung einer Bürger-App für Neufahrn binden müsse. Die Einführung der „Bayern App“ sei wichtig, weil diese Art der Kommunikation „ein unverzichtbares Instrument für Bürgerbeteiligung sein muss“, so Heumann. Nun müsse die Gemeinde ihr Angebot schnellstmöglich ausbauen. Kosten kommen auf die Kommune übrigens nicht zu. Die Übernahme der „Bayern App“ wurde am Montag mit zwei Gegenstimmen beschlossen.

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