Freuten sich über die Auszeichnung: Konrektorin Annemarie Ellenrieder (l.) und Rektorin Margit Schulan (r.) sowie die Kinder.
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Freuten sich über die Auszeichnung: Konrektorin Annemarie Ellenrieder (l.) und Rektorin Margit Schulan (r.) sowie die Kinder.

Vorbildliches Engagement

„Gute gesunde Schule“: Auszeichnung für Neufahrner Grundschule am Jahnweg

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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Die Neufahrner Grundschule am Jahnweg ist eine „Gute gesunde Schule“ - und das hat sie nun auch schriftlich. Mit einer Urkunde wurde das Engagement der Schule gewürdigt.

Neufahrn – „Vorbildlich“ und „beispielhaft“ – so steht es in der Begründung nachzulesen, weshalb die Neufahrner Grundschule am Jahnweg jetzt als „Gute gesunde Schule“ ausgezeichnet wurde. Eine Urkunde und ein Schild sind der Lohn der Mühe und all der Überlegungen, die sich das Team um Rektorin Margit Schulan herum seit zwei Jahren gemacht hat – und das nicht nur zum Thema Gesundheit, sondern auch in Sachen Krisenbewältigung.

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Um „Gute gesunde Schule“ zu sein, müssen mehrere Handlungsfelder wie gesunde Ernährung, Bewegung und Achtsamkeit für sich und seine Umwelt im schulischen Alltag verankert sein. In der Grundschule am Jahnweg ist das so, wie Kultusminister Michael Piazolo und Gesundheitsminister Klaus Holetschek mit der Auszeichnung bestätigt haben. Dazu gehört beispielsweise das Projekt „WSM – Wir sprechen mit“, bei dem in gemeinsamen Gesprächsrunden Ideen der Kinder aufgegriffen und besprochen werden. Dazu gehört auch die Pausenhelfer-Ausbildung, der Pausenverkauf inklusive Schulfrucht- und Schulmilchprogramm, aber auch diverse Sozialtrainings zu ganz unterschiedlichen Themen und für die unterschiedlichen Jahrgangsstufen, erklären Schulan und Konrektorin Annemarie Ellenrieder.

Corona-Pandemie gut gemeistert

Und dann ging es angesichts der Corona-Pandemie auch um das Thema Krisenbewältigung. Auch da ist die Liste dessen, was sich die Grundschule unter dem Motto „Entspannung – Wohlbefinden – Lebenskompetenz“ hat einfallen lassen, lang: Das reicht von der Einführung diverser Kommunikationsplattformen für Eltern, Schüler und Lehrer – beispielsweise Padlets oder auch Lehrerkonferenzen per Microsoft Teams – bis hin zur zusätzlichen Kontaktaufnahme per Telefon und der persönlichen Übergabe von Materialien an der Schule sowie Hausaufgabengespräche durch die evangelische Religionspädagogin. Hinzu kamen Lehrerfortbildungen, die Weiterleitung von fünf Tablets und Laptops, die von Eltern gespendet wurden, an bedürftige Familien, aber auch die Aktion „Cybermobbing – Umgang mit dem Smartphone“.

Weiter einsetzen für Gesundheitserziehung

Ganz viele Dinge also, die „über das normale Maß hinausgehen“, sagte Margit Schulan, und die in der Begründung für die Auszeichnung als „Gute gesunde Schule“ auch ihren Niederschlag gefunden haben: „vorbildlich“ und „beispielhaft“ eben. Die Auszeichnung sei Ansporn, sich weiter für die Gesundheitserziehung einzusetzen, so Annemarie Ellenrieder. Und so wird man sich auch heuer wieder an dem Projekt beteiligen, bewährte Ideen selbstverständlich fortführen und neue Ideen umsetzen.

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