Der leere Parkplatz vor der FlyStation.
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Noch sind sie leer, die Parkplätze vor der Flystation am Römerweg. Doch am 11. Juni wird sich das ändern.

Wiedereröffnung im Juni

In der FlyStation Neufahrn soll bald wieder abgehoben werden

Neufahrns FlyStation ist seit etwa einem halben Jahr außer Betrieb. Doch Geschäftsführer Patrick Buchmeier hat bereits einen Wiedereröffnungstermin im Visier.

Neufahrn – Einmal fliegen wie ein Fallschirmspringer – das ist in der FlyStation Neufahrn möglich. Normalerweise. Denn auch der Geschäftsführer und sein zwölfköpfiges Team haben ihre Einrichtung seit November coronabedingt geschlossen. „Wir wurden in dieselbe Kategorie wie Fitnessstudios eingeteilt“, erklärt Patrick Buchmeier.

Am 1. November 2020 sei der letzte Tag gewesen, an dem man fliegen konnte. Doch damals galten bereits strenge Hygieneregeln, wie etwa ständiges Desinfizieren der Ausrüstungen und Oberflächen, Maskenpflicht in der Wartekammer und Einlass einer begrenzten Personenzahl. Zudem sorgt der Luftstrom für einen kompletten Luftaustausch in weniger als einer Minute. Dafür sind die vier Elektroturbinen zuständig, die in zwei Kreisläufe hineinblasen. In deren Mitte befindet sich die Luftkammer, in der man fliegt.

Buchmeier: „Ich habe befürchtet, dass es zäh wird.“

Dass sich aufgrund der Hartnäckigkeit der dritten Welle die Zeit der geschlossenen Türen immer wieder verlängerte, hat Patrick Buchmeier nicht überrascht: „Ich habe befürchtet, dass es zäh wird.“ Seine gute Laune lässt er sich davon jedoch nicht nehmen. „Die Phase, in der man resigniert hat, ist vorbei. Dadurch, dass es Mittel wie Kurzarbeit gibt, beißen jetzt alle noch mal in den sauren Apfel – bis es weitergeht.“

Und das wird es schon bald, wie neuerdings auf der Homepage www.flystationmunich zu lesen ist: Demnach soll ab 11. Juni der Betrieb wieder aufgenommen werden, wenn die Inzidenzzahlen weiter so niedrig bleiben. Besuche sind aber erst mal nur mit Terminen möglich.

Vielleicht zeigt irgendwann auch die Luftlandeschule der Bundeswehr Interesse

An Nachfrage mangelte es der FlyStation seit Eröffnung im Februar 2018 nicht. Vor allem durch Mundpropaganda haben immer mehr Leute davon erfahren, was die Anlage zu einem beliebten Ausflugsziel für Jung und Alt gemacht hat. Fliegen kann man nämlich schon ab einem Alter von vier Jahren. Lediglich die gesundheitlichen Voraussetzungen müssen gegeben sein. „Sicherheit steht ganz vorne“, erklärt Patrick Buchmeier, der übrigens selbst Fallschirmspringer bei der Bundeswehr war.

Nach den Fluganweisungen und ein paar Trockenübungen auf einem gepolsterten Tisch geht es dann auch schon los mit dem ersten einminütigen Flug – alles natürlich unter Aufsicht des zuständigen Fluglehrers. Doch auch für Sportflieger und Fallschirmspringer ist die Anlage ein gutes Training. Die Luftlandeschule der Bundeswehr hofft Buchmeier ebenfalls irgendwann für seine FlyStation gewinnen zu können.

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Victoria Stettner

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