Wollen wissen, was bewegt: MoJa-Streetworkerin Natalie Berndl (l.) und Hochschulpraktikantin Agnes Größlhuber konzipierten die Umfrage.
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Wollen wissen, was bewegt: MoJa-Streetworkerin Natalie Berndl (l.) und Hochschulpraktikantin Agnes Größlhuber konzipierten die Umfrage.

Mitmachen bis 10. Februar

Jetzt ist die Jugend gefragt: Online-Umfrage der Mobilen Jugendarbeit will Wünsche junger Neufahrner ermitteln

Um die Wünsche der Neufahrner Jugend in Erfahrung zu bringen, hat die Mobile Jugendarbeit eine Online-Umfrage konzipiert. Mitmachen kann man noch bis 10. Februar.

Neufahrn – Jetzt sind alle Jugendlichen und junge Erwachsene in Neufahrn gefragt: Mit einer Online-Umfrage, die noch bis einschließlich 10. Februar unter www.soscisurvey.de/umfragemojaneufahrn/ abrufbar ist, möchte die Mobile Jugendarbeit der Gemeinde Neufahrn (MoJa) die Zufriedenheit der jungen Menschen mit den örtlichen Gegebenheiten sowie den Bedarf dieser Altersgruppe an weiteren Angeboten herauszufinden.

Wie zufrieden sind die jungen Leute mit dem Freizeitangebot in Neufahrn?

Das Team der Mobilen Jugendarbeit stellt schon seit längerer Zeit Überlegungen an, um die konkreten Bedürfnisse der jungen Neufahrnerinnen und Neufahrner zu ermitteln. „Deswegen ist man sehr froh, mit dieser Online-Befragung jetzt alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen zehn und 27 Jahren in Neufahrn direkt ansprechen zu können“, heißt es in einer Mitteilung. Dabei geht es um folgende Fragen: Wie zufrieden sind die jungen Leute mit dem derzeitigen Freizeitangebot, sowohl indoor als auch outdoor? Was könnte besser sein? Was sind konkrete Anregungen beziehungsweise Wünsche für die Zukunft?

Die Umfrage selbst hat die Hochschulpraktikantin Agnes Größlhuber im Rahmen eines freiwilligen Praxisprojekts schon Ende vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin Natalie Berndl und in fachlicher Abstimmung mit Ulrike Thalmeier vom Kinder- und Jugendhaus erstellt. Bereits am 3. Dezember verteilte Jugendsozialarbeiterin Sandra Brinkemper in der Jo-Mihaly-Mittelschule die ersten Fragebögen an die Schülerinnen und Schüler. 146 davon gingen inzwischen ausgefüllt an MoJa zurück.

Persönlicher Kontakt zu Jugendlichen ist nahezu ganz weggefallen

Aufgrund der Verschärfungen der Corona-Maßnahmen musste sich das MoJa-Team dann kurzfristig überlegen, wie die Umfrage trotz Lockdown möglichst breit weitergeführt werden könne. Denn auch für die Mobile Jugendarbeit in der Gemeinde Neufahrn hat sich durch die Corona-Pandemie einiges in der täglichen Arbeit stark verändert. Bis auf Einzelfalltermine sind die persönlichen Kontakte zu den jungen Menschen in Neufahrn seit November mehr oder weniger weggefallen. Normalerweise sind Natalie Berndl und Jolanta Dederer fast täglich auf den Straßen von Neufahrn unterwegs, um sich mit jungen Menschen in der Gemeinde auszutauschen und Unterstützung anzubieten. Inzwischen sind es gerade noch zwei Tage in der Woche, und selbst da gestalten sich die Möglichkeiten zum persönlichen Austausch aufgrund der gültigen Corona-Kontaktbeschränkungen schwierig.

Aufgrund dessen wurde entschieden, die Fragebogen-Aktion ins Internet zu verlagern. Dadurch ist die Umfrage gerade in der jetzigen, vom Lockdown dominierten Ausnahmesituation auch eine zusätzliche Chance für die MoJa-Mitarbeiterinnen, mit den Jugendlichen und jungen Menschen in Neufahrn in Kontakt zu bleiben und wichtiges Feedback zu bekommen für zukünftige Projekte und Schwerpunktthemen.

Den Link zur Umfrage hat MoJa inzwischen auch auf ihren Kanälen in den Sozialen Netzwerken sowie auf der Internetseite des Kinder- und Jugendhauses Neufahrn veröffentlicht. Zudem wurde der QR-Code der Umfrage auf kleine Kärtchen gedruckt. Die beiden MoJa-Streetworkerinnen haben diese bei ihrer stark eingeschränkten Arbeit draußen dabei für den Fall, dass sie doch mal den ein oder anderen Jugendlichen oder junge Erwachsenen auf der Straße treffen – was allerdings im Moment wegen des Corona-Lockdowns eher selten vorkommt. ft

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