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Kaiserwetter zur Einweihung: (v. l.) Albert Söhl, Franz Heilmeier, Krippenleiterin Claudia Cesur, BRK-Fachbereichsleiterin Kirsten Engstfeld, Bauamtsleiter Michael Schöfer und Architekt Nepomuk Wagner.

Einweihung am Neufahrner Keltenweg

Neue Kinderkrippe Zwergenland: „ein wunderschöner Bau, wundervoll gelegen“

  • Andreas Beschorner
    vonAndreas Beschorner
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Es gab viele Gründe zur Freude, als man sich heute am Keltenweg versammelte, um ein ganz besonderes Bauwerk einzuweihen: die neue viergruppige Kinderkrippe mit zehn Personalwohnungen.

Neufahrn – Für 5,5 Millionen Euro ist da „ein wunderschöner Bau, wundervoll gelegen“, entstanden, wie Bürgermeister Franz Heilmeier das Werk lobte. Drei Jahre nach Planungsbeginn steht er nun also vollendet da, der nachhaltige Holzbau mit seinen 635 Quadratmetern für die Krippengruppen und 625 Quadratmetern für sechs Zwei- und vier Drei-Zimmer-Wohnungen.

Dass man sich überhaupt in diesen Zeiten zur Einweihung treffen könne, war der erste Grund zur Freude, den Heilmeier anführte. Zweiter Grund: Dass man sich zu diesem Zeitpunkt treffen könne, denn schließlich sei das Projekt „bemerkenswerterweise“ terminlich und finanziell im Rahmen geblieben. 5,4 Millionen Euro seien angesetzt gewesen, 5,5 Millionen habe er gekostet. Grund zur Freude Nummer drei: der vorausschauende Beschluss des Gemeinderats, nicht nur eine Krippe, sondern auch Wohnungen zu bauen.

Adresse könnte sich ändern: Keltenweg statt Galgenbachweg

Geprüft werde noch, ob man die Adresse von Galgenbachweg in Keltenweg ändern soll, um die Auffindbarkeit zu erleichtern. Und das noch freie angrenzende Areal soll von Bauschutt und Material freigeräumt und zu einem kleinen Bolzplatz umgebaut werden, kündigte Heilmeier an.

Dass der Planungsprozess kein einfacher gewesen sei, schilderte Architekt Nepomuk Wagner. Denn erst sei man von fünf Wohnungen ausgegangen, habe dann aber auf zehn umgeschwenkt, was ein zusätzliches Stockwerk bedeutet habe. Dass man aus Kostengründen auf einen Keller verzichtet habe, dann aber Abstellräume für die Wohnungen vergessen habe, sei den Umplanungen geschuldet. Das Nebengebäude, das jetzt stattdessen errichtet wird, sei aber nur halb so teuer wie eine Unterkellerung.

Söhl: „Zwergenland“ eine der schönsten BRK-Krippen

Erfreut und glücklich war auch BRK-Kreisgeschäftsführer Albert Söhl. Als Träger und Betreiber der neuen Krippe habe man jetzt große und schöne Räume, denn das vorherige Domizil am Lohweg sei zwar „schnuckelig“, aber eben auch beengt gewesen. Dass sich die Gemeinde entschlossen habe, auch noch zehn Wohnungen zu errichten, sei essenziell für die Personalgewinnung. Elf solcher Einrichtungen betreibe das BRK im Landkreis, die neue Krippe Zwergenland gehöre zweifellos zu den schönsten.

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