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Neufahrner Krippenvielfalt: Vom Ghetto bis in die ungarische Puszta

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So sieht also eine Ghetto-Krippe aus
Der Kontrast könnte nicht augenfälliger sein: Das Bild zeigt die Ghetto-Krippe von Helmut Hinterberger, in der der krasse Gegensatz von arm und reich am Beispiel von Christi Geburt dargestellt wird. © Lang

„Auf Weihnachten zu“ führt in diesem Jahr wieder der Krippenweg des Heimat- und Geschichtsvereins Neufahrn zwischen S-Bahnhof und der Kirche St. Wilgefortis.

Neufahrn - Vom 28. November (erster Adventssonntag) bis 6. Januar (Heiligdreikönig) stehen in zahlreichen Schaufenstern in der Bahnhofstraße und am Marktplatz 35 ganz unterschiedliche Weihnachtskrippen. Die Geburt Christi ist in das Voralpenland verlegt, auf einen orientalischen Basar, in die ungarische Puszta, in das Ghetto eines Flüchtlingslagers oder auf den Neufahrner Marktplatz.

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Die meist kunstvoll gebastelten Darstellungen von der Geburt Christi stammen überwiegend aus Privatbesitz. Viele der Krippen sind von den Eigentümern selbst gebaut worden. Helmut Hinterberger, Leiter des Arbeitskreises Krippenweg im Heimatverein, hat selbst mehr als zehn der ausgestellten Krippen gebaut und in diesem Jahr eine neue hinzugefügt. Auch die Kirchen sind mit ihren Weihnachtskrippen in den Weg einbezogen. Ein Flyer und eine App führen von Krippe zu Krippe.

Zur Eröffnung gibt es eine ökumenische Andacht

Zur Eröffnung des Krippenwegs gestalten Pfarrerin Karin Jordak und Pfarrer Otto Steinberger am Samstag, 27. November, 17 Uhr, eine ökumenische Andacht, umrahmt mit Volksmusik, in der evangelischen Auferstehungskirche. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln und eine Maskenpflicht.

Ernest Lang

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