Prost zum Start der Aktionswoche
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Angestoßen wurde auf dem Neufahrner Rathausplatz auf die Eröffnung der Demenzwoche.

Demenzwoche: Noch bis Sonntag informiert die Gemeinde über ihre Angebote

Damit der Neufahrner auch in schweren Zeiten ein „Dahoam“-Gefühl hat

  • Andreas Beschorner
    VonAndreas Beschorner
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„Dahoam“ – das sei auch dort, wo man Gemeinschaft habe, „wenn das Leben schwer wird“. So eröffnete Bürgermeister Franz Heilmeier die Neufahrner Demenzwoche.

Neufahrn - Seit Freitag läuft in Neufahrn die Demenzwoche. Noch bis einschließlich Sonntag, 26. September, wird vor Ort mit verschiedenen Veranstaltungen und diversen Formaten darüber informiert, welche und wie viele Angebote es in der Gemeinde zu diesem wichtigen Thema gibt.

Die Kindergruppe des Horts sang „Es klappert die Mühle“ und ein Quartett der Musikschule Neufahrn/Hallbergmoos spielte klassische Stücke – das war der musikalische Rahmen für die Eröffnung auf dem Rathausplatz. Demenz, so Heilmeier in seiner Eröffnungsrede, sei eine „Krankheit, die einem schon einen kalten Schauer über den Rücken jagt“. 1,6 Millionen Menschen seien in Deutschland davon betroffen, jeden Tag kämen rund 900 neue Fälle dazu. Und deshalb sei es wichtig, aufzuzeigen, welche Angebote und Hilfen es in Neufahrn gebe – angefangen von der Sozialstation über die Kirchen bis zu Bücherei und Vhs.

Training zur Stärkung und Erhaltung der Konzentration

Gleich nach der Eröffnung hatten die Gäste die Möglichkeit, sich durch körperliche und geistige Übungen fit zu halten, zu lernen, wie man der Demenz vorbeugen könne. Da gab es ein Training zur Stärkung und Erhaltung der Konzentration, da gab es Sitzgymnastik und da gab es Yoga auf dem Stuhl zur Entspannung und um neue Energie zu tanken.

Eine tragende Rolle spielt in der Gemeinde die Sozialstation: Nach einem Fachvortrag zum Umgang mit Demenz und einem Musik-Café für Angehörige und Betroffene am Wochenende folgen nun in den Tagen bis zum 26. September noch Probetage und Informationsgespräche im „SenTa“ (Senioren-Tagestreff) und Pflege-Gespräche mit dem Ambulanten Pflegedienst der Sozialstation.

Donnerstag steht im Zeichen des Familiennachmittags

Am Dienstag findet um 16 Uhr ein Gottesdienst in der evangelischen Kirche für Betroffene und ihre Angehörigen statt („Du, Gott, vergisst mich nicht“), am Donnerstag folgt um 15 Uhr in der Jo-Mihaly-Mittelschule ein Fachvortrag der Beratungsstelle Neufahrn des Verbraucher-Service Bayern mit dem Titel „Finanzielle Hilfen bei Pflegebedürftigkeit“. Ebenfalls am Donnerstag gibt es einen Familiennachmittag (ab 16 Uhr) mit einer Lesung aus dem Bilderbuch von Martin Baltscheit mit dem Titel „Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“. Die Kleiderkammer Neufahrn will mit ihrer QR-Code-Aktion im öffentlichen Raum „Anhalts-Punkte“ liefern, die Volkshochschule hat an der Bahnhofstraße 32 all die Tage hinweg ihren Demenz-Info-Pavillon geöffnet.

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