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Aus einem Wunsch wird Realität: Die neue Panorama-Sauna ist künftig das Aushängeschild des Wellness-Bereichs im „neufun“.

Neuerungen im Freizeitbad „neufun“

Saunatempel und Hundertwasser-Flair

Im vierten Anlauf hat es geklappt: Die neue Außensauna im Erlebnisbad „neufun“ steht. Sie gilt als Prachtstück der jüngsten Sanierungsmaßnahmen mit Kosten in Höhe von 160 000 Euro. Ansonsten hat man sich diesmal kreativ gezeigt, sich künstlerisch betätigt und mit viel bunter Farbe für einen Hauch von „Hundertwasser“ gesorgt.

Neufahrn – Dass noch nicht alles fertig war beim offiziellen Rundgang im „neufun“, störte am Donnerstag niemanden. Das Urteil über die jüngste Renovierungsphase fiel durch die Bank positiv aus. Das lag nicht zuletzt an der neuen Außensauna, die endlich Abhilfe schaffen soll angesichts der Enge in der alten Blockhaussauna.

Die „Panorama-Sauna“ stand schon lange auf dem Wunschzettel von „neufun“-Chef Antonio Campos. Aber in den vergangenen Jahren gingen andere Sachen, wie etwa die Sanierung der Duschen, immer vor. Auch die hat man von Grund auf saniert und neu gestaltet, wie Campos beim Rundgang mit Bürgermeister Franz Heilmeiler und einer Delegation aus dem Gemeinderat feststellte.

Doch zurück in die „Schwitzstuben“: Auch in der alten Außensauna ist künftig mehr Platz. Laut Campos hat man den Ofen in der Mitte herausgenommen, verlegt und das komplette Holz erneuert. In der neuen Panorama-Sauna sind indes noch die Handwerker zugange. Der Idee, dass man in der neuen Wellness-Einrichtung einen umfassenden Blick nach draußen hat, sind neben den großen Frontfenstern auch zwei zusätzliche Fenster zur Liegewiese hin geschuldet.

Bis zum Samstag, an dem das Bad wieder öffnet, soll aber alles möglichst fertig sein, kündigte Campos an. Für die beiden Saunen im Außenbereich hat man übrigens den Löwenanteil der diesjährigen Sanierungskosten verwendet. Campos sprach von 105 000 Euro.

Heilmeier zeigte sich angetan von den Sanierungsmaßnahmen. „Wir haben ein Top-Bad, weil wir das jedes Jahr machen“, erklärte der Rathauschef. Freizeitpark-Vorstand Hans Mayer bedankte sich für die finanzielle Unterstützung der Gemeinde, die alljährlich erfolge. Dass die Renovierungsmaßnahmen heuer etwas Besonderes waren, liegt laut Mayer auch an der künstlerischen Ader von „Chefplaner“ Campos. Der hatte nämlich die Idee, die als „Kunst am Bau“ berühmte große Röhre zwischen dem Bad und der Käthe-Winkelmann-Halle bemalen zu lassen. Ganz kindlich und naiv, wie er sagte, im Zebra-Look und mit großen Punkten, was der Röhre irgendwie den Anschein eines „Hundertwasser“-Kunstwerks verleiht. Ein Anspruch den der Neufun-Chef freilich von sich weist.

Auch die große Wasserrutsche im Bad selbst hat Antonio Campos in diesem Stil bemalen lassen. Das kam gut an bei der Delegation aus dem Rathaus. Ähnlich gut wie die Info, dass die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Erlebnisbades heuer schon 140 Kilowattstunden Strom erzeugt hat. Um diese Zahl besser einordnen zu können, erklärte der Freizeitbad-Chef, dass der gesamte Strombedarf im Freizeitpark etwa 505 Kilowattstunden im Jahr beträgt.

Auch für die Hygiene und das Wohlfühlklima im Bad hat man etwas getan, wie Campos beim Blick in einen Technikraum verriet. Ein neuer Reinigungs-Filter sorgt unter anderem dafür, dass es nicht so nach Chlor riecht im „neufun“. Ein Punkt, der nicht zu vernachlässigen ist. Gerade „unsichtbare“ Maßnahmen würden einen erheblichen Teil zur Attraktivität eines Erlebnisbads beitragen.

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