Zum Kummer-Anwesen in Neufahrn gehört dieser Stadl, der am Donnerstag zu brennen begann. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Glücklicher Zufall verhindert Schlimmeres

Erneut Scheunenfeuer in Neufahrn: Polizei vermutet Brandstiftung

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Neufahrn - Die Hauptversammlung der FFW Neufahrn war kaum zu Ende, da wurde es ernst: Wenige Meter neben der Feuerwache brannte ein Stadl. Die Ermittler gehen von Brandstiftung aus. Was den Helfern vor Ort auffiel: Das Gebäude gehört zum Anwesen des jüngst verstorbenen Gemeinderats Johann Kummer.

 „Wenn wir zehn Minuten später gekommen wären, hätte der Stadl voll gebrannt“, sagt Kommandant Reinhold Kratzl. Was den Helfern und der Polizei auffiel: Das landwirtschaftliche Gebäude neben dem Kreisverkehr am Neufahrner Ortseingang gehört zu dem Anwesen des vor vier Wochen verstorbenen Johann Kummer. 

Der Gemeinderat und aktive Feuerwehrmann war vor einem Monat tot zusammengebrochen, als er zu seiner brennenden Scheune auf seinem Hof in Neufahrn laufen wollte.

Ein Mitglied der Neufahner Feuerwehr hatte den Brand am Donnerstag um 21.20 Uhr bemerkt. Die FFW hatte gerade ihre Jahreshauptversammlung abgehalten, und der Augenzeuge war kurzzeitig vor die Tür gegangen, als ihm die Rauchentwicklung auffiel. Die naheliegende Scheune am Kreisverkehr Grünecker Straße/Kurt-Kittel-Ring hatte Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte somit unmittelbar zum Brand ausrücken und das Feuer innerhalb kürzester Zeit löschen.

„Das war wirklich Glück“, sagte Mathias Niklaus von der Polizeiinspektion Neufahrn dem Tagblatt. „Normalerweise hat eine Scheune bei so einem Brand keine Chance mehr. Weil aber alles so schnell ging, ist letztlich nur eine Innenwand verkokelt.“ Die Polizei taxiert den Sachschaden auf zirka 5000 Euro – und ermittelt. Denn aufgrund der vor Ort gefundenen Indizien gehen die Ermittler, von Brandstiftung aus.

nb/mes/ws

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