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Ehrung von höchster Stelle: (v.l.) VdK-Ortsvorsitzender Markus Tribanek, Achim Werner (stellvertretender Vorsitzender VdK-Bayern), Rudolf Wichert (68 Jahre VdK-Mitglied) und Ministerialdirektor Michael Höhenberger.

70 Jahre VdK In Neufahrn

Die Stimme des kleinen Mannes

Der Sozialverband VdK ist fest verankert in Neufahrn. Die Anfänge gehen bereits 70 Jahre zurück. „Eine Riesenleistung“, erklärte Festredner Michael Höhenberger bei der Jubiläumsfeier am Sonntag. Der Ministerialdirektor sprach von einer „Lobby für die, die keine Lobby haben“.

Neufahrn – Es hätte nicht viel gefehlt und die knapp 140 Teilnehmer an der Jubiläumsfeier zum 70-jährigen Bestehen des VdK-Orstverbandes Neufahrn hätten zu schunkeln begonnen. Viele der Festgäste summten die Melodie mit, als ein Trio des Kirchenchores in Pörnbach zu Instrumenten griff und ein Potpourri aus „Der lustigen Witwe“ von Franz Lehár zum Besten gab.

Die Stimmung war gelöst nach einem feierlichen Gottesdienst und einer Aufführung der Bauernmesse durch besagten Kirchenchor in St. Wilgefortis. Dem stimmungsvollen Auftakt in großen Saal des Hotels Gumberger folgte ein offizieller Teil, in dem hochrangige Vertreter wie der Amtschef des Bayerischen Staatsministerium, Ministerialdirektor Michael Höhenberger sowie der stellvertretende Vorsitzende des VdK Bayern, Achim Werner, die Bedeutung des Sozialverbandes hervorhoben.

Höhenberger sagte, dass die Gründer in Neufahrn ihrer Zeit weit voraus gewesen seien. Schließlich sei aus dem VdK eine „sensationelle Organisation“ geworden – mit 1,8 Millionen Mitgliedern, wie Werner in seiner Festrede ergänzte. Höhenberger bezeichnete den VdK aufgrund seiner sozialen Leistungen und seines Beistandes für sozial Schwache als „große Stimme des kleinen Mannes“. Laut Werner „mischt sich der VdK ein in die Sozialpolitik“: Betreuung der Mitglieder, Krankenbesuche und nicht zuletzt kompetente Beratung in allen Fragen des Sozialrechts. Was da geleistet werde, darauf könne der Ortsverband stolz sein, sagte Werner in Richtung des Ortsvorsitzenden Markus Tribanek.

Der VdK genieße Vertrauen bei den Mitgliedern. „Denn, wenn es darauf ankommt, dann klagen wir,“ betonte Werner. Und er verwies auf eine Aussage seines Vorredners, der daran erinnert hatte, dass der Sozialverband schon viele Millionen erstritten habe für seine Mitglieder. Nicht zuletzt würden beim VdK noch Werte wie Solidarität und Zuverlässigkeit etwas zählen, schloss Werner.

Am Ende gab es dann noch eine seltene Auszeichnung für ein Mitglied, das dem Ortsverband seit den Gründertagen die Treue hält: Rudolf Wichert erhielt für 68 Jahre Mitgliedschaft die Silbermedaille und eine Ehrennadel in Gold.

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