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Probeschwitzen: Die Sauna war zwar noch nicht in Betrieb, aber heiß war es auch so genug. Mit von der Partie (v. l.) Betriebsleiter Antonio Campos, Freizeitpark-Vorstand Franz Rauch, ÖDP-Gemeinderat Florian Pflügler, 3. Bürgermeister Thomas Seidenberger, FW-Gemeinderätin Stephanie Pflügler und Campos-Stellvertreter Tobias Tremmel.

Rundgang durchs „neufun“

Toiletten erneuert und Trinkbrunnen gebaut

Auch heuer haben fleißige Handwerker das Freizeitbad „neufun“ während der Schließzeit auf Vordermann gebracht. Die Gäste könnten sich etwa auf komplett neue Toiletten im Saunabereich und auf einen Trinkbrunnen im Freien freuen. Außerdem hat der Grieche von nebenan jetzt auch die Gastronomie im Hallenbad übernommen.

Neufahrn – „Da kann sich die Erdinger Therme langsam warm anziehen“, scherzte Betriebsleiter Antonio Campos bei einem Rundgang durch das auf Hochglanz gebrachte neufun. Er bezog sich damit auf einen Trinkbrunnen, den der Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Freising-Süd respektive dessen Leiter Franz Rauch - gleichzeitig neuer Vorstand des Kommunalunternehmens Freizeitpark Neufahrn - dem Bad spendiert hat.

Nicht das einzige Novum im neufun, wie Campos erklärte. So habe man beispielsweise komplett neue Toiletten im Saunabereich installiert – und in der erst im vergangenen Jahr eröffneten Panorama-Sauna mehr Platz geschaffen. Auch die Fensterfront des Bades hat Campos zufolge eine Menge Arbeit gemacht. Es war Feuchtigkeit zwischen die Scheiben geraten, wodurch diese trüb ausgesehen hätten. Die Kosten für die Instandsetzungsarbeiten bezifferte der Bad-Chef auf insgesamt 50 000 Euro.

Gut angelegtes Geld, wie auch Neufahrns 3. Bürgermeister Thomas Seidenberger fand. Er sprach von einem „engen Zeitfenster“, in dem die Arbeiten immer erledigt werden müssten und davon, dass „Hervorragendes geleistet“ worden sei.

Hochzufrieden zeigte sich Campos mit der Lösung, wonach der Pächter der Gaststätte im TSV-Sportheim, Nikolaos Kostopoulos, jetzt auch den Gastro-Service im neufun übernimmt. Das habe sich wegen der Nähe des gegenüberliegenden Lokals angeboten, erklärte Campos.

Dass trotz aller Zufriedenheit noch Wünsche offen sind in dem Freizeitbad, machte Campos aber ebenfalls deutlich. Er wünscht sich, dass die Wände im Schwimmbad etwa drei Meter hoch gefliest würden. Woanders sei das Standard, gab er zu bedenken.

Auch der Zustand der Käthe-Winkelmann-Halle war Thema bei der Stippvisite. Rauch kann sich inzwischen sogar vorstellen, „eine neue Halle zu bauen“. Im Sinne des Freizeitparks gelte es, abzuwägen und zu viel Geld in eine Sanierung der Halle zu stecken. Campos pflichtete ihm bei. Schließlich sei die „alte Dame“ bald 50 Jahre alt.

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