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Ehrennadeln und Urkunden hatte der CSU-Ortsvorsitzender Hans Mayer (v. l.) für Hans Peter Hahn (40 J.) Dr. Sylvia Hahn (40 J.) und Wendelin Rappert (35 J.) parat.

Neufahrner CSU blickt in die Zukunft

Viele Visionen: Von Kitas bis Alte Halle

Um Ideen, wie man die großen Probleme im Ort aus der Welt schaffen kann, war die Neufahrner CSU bei ihrer Jahreshauptversammlung nicht verlegen. So soll der Notstand in der Kinderbetreuung etwa durch eine Art Nachbarschaftshilfe beseitigt werden – beileibe nicht der einzige visionäre Vorschlag.

Neufahrn – Die Tagesordnung war lang: Neben der Wahl der Delegierten für die Aufstellung der Europawahl hatte der Ortsvorsitzende Hans Mayer am Montag auch noch die Ehrung verdienter Mitglieder auf dem Zettel stehen. Hinzu kamen Rechenschaftsberichte und ein Einblick in die Arbeit des Bezirkstags durch Landkreisvertreter Simon Schindlmayr.

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten die knapp 30 Teilnehmer im Hotel Gumberger auch die Vorstellung des stellvertretenden Fraktionssprechers Ozan Iyibas. Der wartete beispielsweise mit einem „Notfallplan“ für die Kinder auf, denen die Gemeinde keinen Platz in einer Kita garantieren kann. Wohlgemerkt aufgrund von akutem Personalmangel, wie die Verwaltung, allen voran Bürgermeister Franz Heilmeier, bereits mehrfach betont hat.

Abhilfe in einer Situation, in der bis September 100 Kinder und deren Eltern stecken könnten, soll laut Iyibas „eine Art Nachbarschaftshilfe mit einer Erzieherin, die das wirklich gelernt hat“ schaffen. Es könnten sich doch „Mütter zusammen tun“ und einen entsprechenden Verein gründen, spekulierte Ozan Iyibas weiter.

Dass sich etwas ändern muss bei der Kinderbetreuung in Neufahrn, dafür sprach sich auch Mayer aus. Ihm stieß in diesem Zusammenhang sauer auf, dass die CSU jüngst mit einem Antrag gescheitert war, wonach die Gemeinde wieder selbst als Betreiber von Kitas auftreten soll. „Eine Kernkompetenz“ der Kommune die man aus Sicht von Mayer, leichtfertig aufgegeben und Trägern überlassen hat. Als Gemeinde könne man die Personalsuche „viel aktiver betreiben, als wenn ich nicht der Arbeitgeber bin“, erklärte Mayer.

Zu den Visionen, welche die CSU an diesem Abend kundtat, zählte etwa auch ein „Kulturforum“ anstelle der wohl abrissfertigen Alten Halle oder ein Christkindlmarkt, der nach Vorstellung der Organisatorin und Kulturreferentin gut und gerne drei Tage dauern könne. Sie werde beim Thema Christkindlmarkt „nicht locker lassen“, kündigte Kürzinger an. Dafür, anstelle der Alten Halle eine adäquate Stätte für Kulturschaffende und Kongresse zu machen, hatte sich zuvor auch schon Iyibas ausgesprochen.

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