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Erweiterte Rastanlage Fürholzen-Ost

Vier Monate früher als geplant

Vier Monate früher als geplant hat vor wenigen Tagen die Autobahndirektion Südbayern die erweiterte und komplett neu gestaltete Rastanlage Fürholzen-Ost an der A 9 wieder für den Verkehr freigegeben.

Fürholzen „Damit stehen ab sofort 130 Lkw-Parkplätze, 170 Pkw-Parkplätze sowie sechs Stellplätze für Busse und sieben Stellplätze für Pkw mit Anhänger zur Verfügung“, heißt es in einer Pressemitteilung. Zusätzlich wurde ein Längsparkstreifen für Großraum- und Schwertransporte errichtet. Zum Vergleich: Vor dem Ausbau der Rastanlage gab es lediglich 19 Stellplätze für Lkw und 48 Pkw-Stellplätze.

Der Bund hat den Ausbau der Rastanlage Fürholzen-Ost mit insgesamt rund 20 Millionen Euro finanziert. Für Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann ist der Ausbau der Lkw-Stellplätze auf bayerischen Autobahnen ein wichtiger Beitrag für mehr Verkehrssicherheit. „Der Schwerverkehr nimmt ständig zu und deshalb steigt auch der Bedarf an Lkw-Stellplätzen an den Autobahnen“, so der Minister mit Blick auf die von Lkw-Fahrern einzuhaltenden Lenk- und Ruhezeiten. Für 2017 rechnet Herrmann insgesamt mit weiteren rund 270 zusätzlichen Lkw-Stellplätzen in Bayern.

Bestes Beispiel: Derzeit wird auf der gegenüberliegenden Seite der A 9 in Fahrtrichtung München die Rastanlage Fürholzen-West mit rund 110 Lkw- und rund 150 Pkw-Parkplätzen gebaut. Gleichzeitig errichtet die Tank & Rast GmbH dort eine „Tank- und Rastanlage der Zukunft“, die über ein innovatives Energiekonzept verfügen wird. Darüber hinaus werden neben sämtlichen marktgängigen Kraftstoffen auch innovative Betankungsarten wie Wasserstoff, Erdgas und Strom angeboten. Die Fertigstellung der Rastanlage Fürholzen-West ist für September 2017 vorgesehen.

Um die Lkw-Stellplatzsituation noch weiter zu verbessern und die bestehenden Parkplätze bestmöglich auszunutzen, setzt der Freistaat nach Herrmanns Worten neben dem Neu- und Ausbau der Rastanlagen auch auf die Telematik. So läuft auf der A9 ein internetbasiertes Lkw-Parkplatzinformationssystem zwischen Nürnberg und München. „Über dieses Infosystem können Lkw-Fahrer frühzeitig einen Überblick über den Belegungsstand der Rastanlagen und Autohöfe bekommen und so gezielt freie Parkplätze ansteuern“, erklärt der Minister.

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